Pfarrbrief zu Erntedank 2019

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Pfarrbrief zu Erntdank 2019 als PDF

Die Texte einiger Artikel und Informationen aus dem aktuellen Pfarrbrief finden Sie im Folgenden. Alle Artikel mit ansprechenden Illustrationen finden Sie in der PDF-Version. Klicken Sie zum Öffnen oder Herunterladen auf den oben stehenden Link.

 

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Leserinnen und Leser,

Herbsttag
Herr, es ist Zeit.
Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren
und auf den Fluren lass die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage;
dränge sie zur Vollendung hin,
und jage die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Zeilen aus Rainer Maria Rilkes berühmtem Herbstgedicht. Es ist in der Tonart melancholisch, so wie die Herbststimmung bei vielen Menschen. Wenn die Natur um uns herum langsam abstirbt, die Tage immer kürzer, dunkler und kälter und die Nächte immer länger werden, kann schon mal gedrückte Stimmung aufkommen.
Darum gilt es gerade in der dunklen und trüben Jahreszeit, die Möglichkeiten bewusst in den Blick zu nehmen, die die Herbst- und Wintermonate bieten: Warum nicht mal wieder ein spannendes Buch zur Hand nehmen und es sich zum Schmökern auf dem Lesesessel bequem machen? Oder bei einem Herbstspaziergang den Wald durchstreifen? Oder in die Gemeinschaft gehen?
Gerade dafür bieten wir in unserer Pfarrei auch in diesen Monaten viele interessante Gelegenheiten: z. B. bei einem der drei Vortrags- und Gesprächsabende zum Thema christlicher Glaube und Nachhaltigkeit, die der Arbeitskreis Ökumene vorbereitet hat. Wir nehmen dabei die Frage in den Blick, was christlichen Glauben mit nachhaltigem Lebensstil verbindet und informieren über konkrete Möglichkeiten, die wir alle haben.
Das herausragende Ereignis wird in diesem Herbst die Neuwahl des PGR am 9. und 10. November sein. Hierfür suchen wir geeignete KandidatInnen, und jede und jeder ist eingeladen.
Alle sind natürlich auch zu unseren Advents- und Weihnachtsgottesdiensten und zum „Adventssingen“ (8.12.), oder zum Adventsbasar (24.11.) in Seeheim willkommen.
Im Januar startet wieder unsere jährliche „Sternsinger-Aktion“ bei der unsere Kinder für Kinder in armen Ländern Spenden sammeln und den Segen für das neue Jahr in die Häuser bringen, in die sie eingeladen werden. Kommen Sie in Ihre Pfarrgemeinde! Ich freue mich, Sie bei der einen oder anderen Gelegenheit persönlich begrüßen zu dürfen.

Viel Freude beim Lesen dieses Gemeindebriefes, sowie eine ruhige Herbst- und eine friedvolle Adventszeit wünscht Ihnen

Ihr

Martin Kleespies
Br. Martin Kleespies, Pfr.

 

Gesucht! -
Kandidatinnen und Kandidaten für den Pfarrgemeinderat

Am 9./10. November wird unser neuer Pfarrgemeinderat gewählt. Wir suchen daher Frauen und Männer, die bereit sind, eine verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen.
In den kommenden vier Jahren stehen wegen des anstehenden Strukturwandels auch für unsere Pfarrgemeinde viele wichtige Entscheidungen an: mit welchen Nachbargemeinden wollen wir kooperieren, wo sollen die Schwerpunkte dabei liegen, wie können wir bei aller Zusammenlegung hier vor Ort eine lebendige Gemeinde sein (oder werden), in der Menschen Heimat und Anschluss finden?
Wer Spaß daran hat, mit anderen zusammen etwas zu bewegen, kann sich gerne auch selbst vorschlagen. Oder sprechen Sie andere an, die Sie für geeignet halten.
Alle Vorschläge müssen schriftlich im Pfarrbüro abgegeben werden.
Die Formulare dazu liegen in den Kirchen aus.

Br. Martin Kleespies, Pfr.

Jugendversammlung bestimmt Jugendvertreter im PGR

Erstmals in diesem Jahr hat die Jugend der Pfarrei die Möglichkeit, zwei Jugendliche als Vertreterinnen oder Vertreter der Jugend in den Pfarrgemeinderat zu entsenden. Alle Kinder und Jugendlichen ab 9 Jahren haben Wahlrecht. Gewählt werden kann, wer mindestens 16 Jahre alt ist, in Ausnahmefällen zählt auch das 16. Lebensjahr.
Die Jugendversammlung findet statt am Freitag, den 27. September, um 17 Uhr im Bischof-Colmar-Haus in Seeheim.

Br. Martin Kleespies, Pfr.

GEWÄHLT WIRD AM

Samstag, 9.11.:
17:00 – 19:30 Uhr, Jugenheim, Pfarrhaus

Sonntag, 10.11.:
8:00 - 10:30 Uhr, Jugenheim, Pfarrhaus
10:00 – 13: 00 Uhr, Seeheim, Bischof-Colmar-Haus

 

Welche Aufgaben hat der Pfarrgemeinderat?

Der Pfarrgemeinderat ist ein Gremium, das beratend an der Leitung der Pfarrgemeinde beteiligt ist. Er hat das Recht und auch die Pflicht, das Leben in der Pfarrgemeinde mitzugestalten, und soll so die gemeinsame Sendung aller Glieder der Pfarrgemeinde darstellen. Er wird für die Dauer von 4 Jahren gewählt.

Wie setzt sich der Pfarrgemeinderat zusammen?

Dem Pfarrgemeinderat gehören sieben gewählte Mitglieder und alle hauptamtlichen Mitarbeiter in der Seelsorge kraft Amtes an. Das sind in unserer Pfarrgemeinde der Pfarrer, der Diakon, die Gemeindereferentin und die Pastorale Mitarbeiterin sowie der stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates.

Wer darf wählen?

Wahlberechtigt sind alle Gemeindemitglieder, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben.

Sie möchten kandidieren?

Bitte melden Sie sich im Pfarrbüro (0 62 57/34 61; pfarrbuero@ sankt-bonifatius-seeheim- jugenheim.de)

Wer kann gewählt werden?

Wählbar sind alle Gemeindemitglieder, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben, ordnungsgemäß vorgeschlagen wurden und ihrer Kandidatur schriftlich zugestimmt haben.

Interesse an weiteren Informationen zur Wahl?

Informationen und Materialien für Wählerinnen und Wähler, für Verantwortliche in der Vorbereitung und alle Interessierten finden sich auf dieser Webseite: http://pfarrgemeinderatswahlen.de/bistum-mainz

 

Pastoraler Weg - Die Arbeitsphase beginnt

In unserer Gemeinde fanden bereits zwei Pfarrversammlungen statt, in der der Pfarrgemeinderat die Gemeinde zum weiteren, in der der Pfarrgemeinderat die Gemeinde zum weiteren Prozedere informiert hat. Es gab viele Fragen und Anmerkungen, die wir uns gut gemerkt haben.
Das Dekanat Darmstadt hat sich zum Ziel gesetzt, die neuen Strukturen auf Dekanatsebene unter breiter ehrenamtlicher Beteiligung zu erarbeiten.
Die Steuerungsgruppe hat ihre Arbeit aufgenommen, das ist die Leitungsgruppe des Dekanats, die den Prozess managen, aber nicht inhaltlich arbeiten soll.
Ebenso ist das Dekanatsprojektteam gestartet, das bis zur Dekanatsversammlung am 17. September die Themen für die Themengruppen festlegen und die Arbeitsaufträge formulieren soll. In diesem Team arbeitet je ein Ehrenamtlicher der Pfarreien mit, für St. Bonifatius bin ich dabei. Die Dekanatsversammlung, das größte Gremium im Dekanat mit allen Haupt- und Ehrenamtlichen, beschließt die Arbeitsaufträge und die Themengruppen, für jede Themengruppe wird eine Leitung gewählt. Die Themen sind:

  • Verwaltung und Finanzierung: Sponsoring und Drittmittelakquise, Pfarrbüro der Zukunft, Gebäude
  • Sozialpastoral: Krankheit, Sterben, Trauer, Einsamkeit, heilende Netzwerkseelsorge, Identitätsverlust, psychische Belastung, Gewalt, Armut
  • Sinndeutung: Gottesdienstangebote, wie den Glauben vermitteln, Visionen für zukünftiges christliches Leben, Bildung, Kultur, Kunst, Kirchenmusik, wo lässt sich teilen
  • Lebensphase: Jugend, junge Familien, Senioren, Alleinstehende, soziale Brennpunkte, gesellschaftliches Engagement, andere Muttersprache
  • Lebenswelten: KiTas, Schulen, Sportvereine, Krankenhäuser, Gefängnisse, Altenheime, Flüchtlingsunterkünfte
  • Neue Strukturen: neue territoriale Strukturen, Ehrenamt in den neuen Strukturen, Leitung, Aufgabenkatalog Pfarrei und Gemeinde, Verhältnisbestimmung Pfarrei, Gemeinde, Kirchort, Kriterien für die Bildung der Pfarreien, Gemeinden anderer Muttersprachen, Unterschiede Stadtpfarrei-Landpfarrei, Ökumenisches Gemeindezentrum

Ab dem 18. September, 9:30 Uhr, kann man sich auf der Homepage des Dekanats (Pastoraler Wegà InstitutionenàThemengruppen) für die Teilnahme an einer Themengruppe bewerben. Alle Gläubigen des Dekanats, die sich berufen fühlen in einer Themengruppe mitarbeiten zu wollen, können dies tun.
Wenn Sie sich genauer informieren möchten, finden Sie auf unserer Homepage eine Rubrik „Pastoraler Weg“, dort ist auch der Link zu den gleichnamigen Rubriken des Dekanats und des Bistums.

Wir werden Sie auf dem Laufenden halten, auch mit weiteren Pfarrversammlungen. Das Ganze ist ein spannendes Experiment, je mehr wir uns beteiligen, desto mehr Einfluss haben wir auf den Ausgang.

Für den Pfarrgemeinderat Patricia Buschbeck

 

Auf den Geist Gottes, den heiligen Geist, hören!

Von Johannes aus der Offenbarung (Apokalypse) erfahren wir, dass er 7 Sendschreiben an die Gemeinden gerichtet hat: an Patmos, Ephesus, Pergamon, Thyatira, Sardes, Philadelphia und Laodizia.
Er spricht hier vor allem in Bildern und Zeichen. Er lobt, er tadelt und mahnt. Auch droht er Konsequenzen an, sich von Gott abzuwenden. Am Ende seiner Schreiben steht immer der Satz: „Wer Ohren hat zu hören, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.“ Dabei zeigt sich, dass die Gemeinden - genau wie heute - sehr unterschiedlich strukturiert sind, auch in ihrem Denken und Verhalten, was das Glaubensleben anbetrifft. Es hat den Anschein, dass die Kirche im Laufe ihrer Geschichte weniger auf das gehört hat, was die Gemeinden sagen, sondern umgekehrt sollen die Gemeinden auf das hören, was die Kirche sagt (hierarchische Struktur der Kirche).
Auch Bischofskonferenzen der Teilkirchen müssten entsprechende Rechte und Entscheidungsbefugnisse erhalten. Wenn die Gemeinden auf den Geist Gottes hören sollen, müssen Kirche und christliche Gemeinden dem heiligen Geist mehr Raum gewähren. Gebete, Liedgut und Texte dürfen sich nicht nur auf Pfingsten beschränken, sondern müssen einen festen Platz in Seminaren, Vorträgen, Predigten und Gruppen einnehmen, um mögliche Spaltungen zu vermeiden und Ängste und Unsicherheit abzubauen. Jeder einzelne Gläubige möge mit Hilfe des Geistes Gottes die Neustrukturierung begleiten und die damit verbundenen Veränderungen verantwortungsvoll mittragen und mitgestaEr spricht hier vor allem in Bildern und Zeichen. Er lobt, er tadelt und mahnt. Auch droht er Konsequenzen an, sich von Gott abzuwenden. Am Ende seiner Schreiben steht immer der Satz: „Wer Ohren hat zu hören, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.“ Dabei zeigt sich, dass die Gemeinden - genau wie heute - sehr unterschiedlich strukturiert sind, auch in ihrem Denken und Verhalten, was das Glaubensleben anbetrifft. Es hat den Anschein, dass die Kirche im Laufe ihrer Geschichte weniger auf das gehört hat, was die Gemeinden sagen, sondern umgekehrt sollen die Gemeinden auf das hören, was die Kirche sagt (hierarchische Struktur der Kirche). Auch Bischofskonferenzen der Teilkirchen müssten entsprechende Rechte und Entscheidungsbefugnisse erhalten. Wenn die Gemeinden auf den Geist Gottes hören sollen, müssen Kirche und christliche Gemeinden dem heiligen Geist mehr Raum gewähren. Gebete, Liedgut und Texte dürfen sich nicht nur auf Pfingsten beschränken, sondern müssen einen festen Platz in Seminaren, Vorträgen, Predigten und Gruppen einnehmen, um mögliche Spaltungen zu vermeiden und Ängste und Unsicherheit abzubauen. Jeder einzelne Gläubige möge mit Hilfe des Geistes Gottes die Neustrukturierung begleiten und die damit verbundenen Veränderungen verantwortungsvoll mittragen und mitgestalten.

Ursula Becker

 

Pfarrfest Erntedank am 22. September 2019

„Farbe bekennen“

In diesem Jahr feiern wir unser Pfarrfest zu Erntedank am 22. September. Es soll unter dem Motto „Farbe bekennen“ stehen.
Wir beginnen um 10:30 Uhr mit dem Gottesdienst. Um den Altarraum möglichst schön zu gestalten, bitten wir Erntegaben, wie z. B. Früchte, Gemüse, Säfte und Marmeladen, mitzubringen und am Altar abzulegen. Das ist im letzten Jahr wunderbar gelungen.
Die Gaben werden im Gottesdienst gesegnet und können nach dem Gottesdienst wieder mit nach Hause genommen werden.
Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir ein, noch ein bisschen zu bleiben, damit wir beim gemeinsamen Essen, Trinken, Erzählen in fröhlicher Runde Gemeinde erfahren können. Für Suppe, Grillgut, Brötchen und Getränke ist gesorgt. Wir bitten darum, durch Spenden von Salaten, Kuchen, Süßspeisen etc. das Essensangebot zu ergänzen.
Für den Verzehr erbitten wir Spenden. Diese sollen nach Abzug der Unkosten den beiden Pfadfinderstämmen unserer Gemeinde zukommen und für das diesjährige 72 Stunden Projekt (Uns schickt der Himmel) verwendet werden.

Wie immer freuen wir uns über jede Hilfe zum Aufbau am Samstag ab 14:30 Uhr, zum Abbau am Sonntag im Anschluss an die Feier und während des Festes, wenn grad eine helfende Hand gebraucht wird.

Wir freuen uns darauf, Gemeinde zu feiern.

Luise Spiske, Pfarrgemeinderat

 

Dekanatsminitag 2019

Das 20-jährige Jubiläum des Dekanatministrantentages war am 16. März, zu dem eine kleine Gruppe unserer Ministranten nach Liebfrauen in Darmstadt gefahren ist. Mit Bewegung und Musik sind wir in den aufregenden Tag eingestiegen. Nachdem wir durch Symbole auf den Buttons in Gruppen eingeteilt wurden, sind wir von Station zu Station gegangen, um verschiedene Aufgaben zu lösen. Dies waren zum großen Teil die Highlight- Stationen der letzten 20 Jahre. Vom Film drehen zu einem Begriff aus der Messe bis zum Kirchen-Memory war alles dabei. Dabei konnten wir – wenn wir Glück hatten – sogar dem Bischof begegnen.
Zuerst hat er unsere Gruppenleiter Ute und Naemi und das gesamte Küchenteam begrüßt.
Nachdem wir acht Stationen durchlaufen hatten, gab es leckere Nudeln mit Tomatensoße. Danach mussten noch weitere vier Stationen durchlaufen werden. Nach einer kurzen Erholungspause fand die Siegerehrung statt. Endlich durfte sich auch mal das Küchenteam ausruhen und dabei feststellen, dass einige Minis unserer Pfarrei durchaus erfolgreich waren.
Mit einer interessanten Messe wurde der Tag abgerundet.

Tom Lippok, Clara Tonarelli und Ute Festag

 

Miniausflug

Am 18. Mai fand unser diesjähriger Messdienerausflug statt, der uns nach Frankfurt führte. Zuerst waren wir in der Experiminta. Dort gab es viele verschiedene Mitmachstationen. Das hat uns besonders beeindruckt: Spiegelstreifen, bei denen zwei sich gegenüberstehen und man immer sich selbst und den anderen abwechselnd sieht, die Dampfstickmaschine, bei der Wasser zu Wasserdampf wurde und der wieder zu Wasser, und der „Luftraum“, in dem man viel Luft und Wind machen und so z. B. ein Flugzeug steuern konnte.
Außerdem konnten wir gegen Pfarrer Kleespies wippen und uns im sportlichen Wettkampf Schaukeln hochziehen. Wer wohl gewonnen hat?
Anschließend waren wir im Palmengarten. Dort haben wir auf einer großen, schönen und freien Wiese gepicknickt. Danach sind wir zu einem großen See gelaufen, auf dem wir alle eine halbe Stunde Ruder- oder Tretboot gefahren sind. Pfarrer Kleespies und Ute beobachteten uns kritisch vom Ufer, auf dass auch keiner kenterte. Zuletzt sind wir noch in einige Gewächshäuser des Gartens gegangen. Sie sind riesig und es gibt dort viele exotische Pflanzen, wie z. B. die Kaffeepflanze.
Der Ausflug hat allen ziemlich viel Spaß gemacht.

Tom Lippok und Ute Festag

 

Rückblick: Firmung 2019

Vierzehn Jugendliche haben es gewagt, sind unserer Einladung gefolgt und haben sich auf einen gemeinsamen Weg der Vorbereitung gemacht.
Der Beginn und einer der Höhepunkte war die gemeinsame einwöchige Fahrt nach Taizé in den Herbstferien. Es gab weitere Veranstaltungen zur Firmvorbereitung: Kurstage zu Themen wie „mein Glaubensweg“, das Kirchenjahr, eine Pesach-Feier und am Gründonnerstag eine liturgische Nacht.
Am Montag der Karwoche besuchten die Jugendlichen ihren Firmspender Domkapitular Hans Jürgen Eberhard und Schwester Franziska von den Kapuziner- Clarissen. Anschließend nahmen sie an der Chrisammesse im Dom teil, in der die heiligen Öle für das Jahr geweiht wurden, welche auch bei der Firmspendung verwendet werden.
Von Januar bis zur Firmung im Mai fanden 14-tägig Gruppenstunden statt, die von Wolfgang Diedrich und Heinz Zimmermann geleitet wurden.
Am 26. Mai spendete Domkapitular Eberhard zwölf Jugendlichen unserer Pfarrei die Firmung:
Jenny Aengenheyster, Madeline Bernhard, Pietro Besso, Nikolas Diehl, Julian Gomez Gomez, Nea Jennings, Finja Kurth, Elisa Ohrem, Pablo Pellon Ricciardi, Michelle Sadlowski, Alina Schroeder, Amira Seibert.
Wir wünschen allen Neu-Gefirmten Gottes reichen Segen auf ihrem Lebens- und Glaubensweg.

Angelika Franz

 

Vorschau: Firmung 2020

Die nächste Firmung in unserer Pfarrgemeinde wird am Pfingstmontag, den 1. Juni 2020, durch Domkapitular Peter Hilger gespendet. Die Jugendlichen der Pfarrei wurden in den Sommerferien mit einem Brief zum ersten Infoabend am 14. August eingeladen. Dort konnten sie sich über den Kursablauf informieren..
Der neue Kurs beginnt am 29. September mit der Fahrt nach Taizé und einem Kurstag im Herbst. Ab Januar gibt es dann weitere Kurstage sowie Veranstaltungen und es beginnen die regelmäßigen Gruppenstunden.
Jugendliche, die bereits 15 Jahre alt sind und noch am Firmkurs teilnehmen möchten, können sich bei Angelika Franz (angelika.franz@sanktbonifatius- seeheim-jugenheim.de) oder unter der Tel.-Nr 0151- 21 22 60 72 informieren und gegebenenfalls anmelden.

Angelika Franz

 

Ökumenisches Seminar:

Christlicher Glaube und Nachhaltigkeit

Worum es geht:
Unter der Überschrift „Fridays for future“ demonstrieren seit geraumer Zeit Jugendliche für schnelle und effektive Maßnahmen gegen den Klimawandel.
Viele Menschen sind besorgt, weil sie den Eindruck haben, dass die Politik viel zu langsam und nur halbherzig reagiert. Darüber hinaus wird gerade deutlich, dass wir offenbar die Geschwindigkeit, mit der die klimatischen Veränderungen voranschreiten, massiv unterschätzt haben.
Doch der Klimawandel ist nur eine Gefahr, die die Lebensgrundlage kommender Generationen bedroht. Andere Probleme sind beispielsweise ein massives Artensterben oder die Verbreitung von Plastik bis in den letzten Winkel dieses wunderbaren und einzigartigen Planeten.
Für die christlichen Kirchen ist die Bewahrung der Schöpfung ein wichtiges Thema. Bereits am Anfang der Bibel gibt Gott dem ersten Menschenpaar den Auftrag dazu. Gestalten aus der Kirchengeschichte wie Franz von Assisi oder Albert Schweitzer haben uns gelehrt, dass die Wertschätzung für jedes Lebewesen unabdingbar zum christlichen Glauben gehört.
Wir wollen nach der Verantwortung der Kirchen in der gegenwärtigen Weltsituation fragen und über Wege nachdenken, wie unsere Wirtschaft, aber auch unser Handeln im Alltag umgestaltet werden müssen, um für kommende Generationen angemessene Lebensmöglichkeiten zu bewahren.

Termine:

  • 25. September 2019, 19:30 Uhr
    Churches for Future!- Verantwortung in einer globalen Welt
    Referent: Pfarrer Helmut Törner-Roos, Referent für den Kirchlichen Entwicklungsdienst
    Ort: Pfr.-Reith-Haus, Weedring 47, Seeheim
  • 9. Oktober 2019, 19:30 Uhr
    Macht und Ohnmacht in der Klimakrise
    Referent: Sven Pfau, Ökologischer Ökonom, Bildungsreferent und Aktivist
    Ort: Freie evangelische Gemeinde, Am Bahnhof, Jugenheim
  • 16. Oktober 2019, 19:30 Uhr
    Weniger (Plastik-)Müll geht auch
    Referent: Katharina Schulz, Frauen- und Familienzentrum SzenenWechsel
    Ort: Evang. Gemeindehaus, Lindenstraße 6, Jugenheim

Arbeitskreis Ökumene

 

Begleitung am Lebensende


Alljährlich finden im Oktober der Deutsche Hospiztag und der Welthospiztag statt. Sie informieren zur Palliativ- und Hospizarbeit und sensibilisieren dafür, dass schwerstkranke Menschen in die Mitte unserer Gesellschaft gehören.
Wenngleich ein jeder von uns weiß, dass der Tod unausweichlich ist, so sprechen wir doch eher wenig darüber. Doch was ist, wenn wir plötzlich damit konfrontiert werden, dass unser Leben krankheitsbedingt absehbar begrenzt ist?
Hier kann es hilfreich und entlastend sein, kompetente Ansprechpartner zu haben.
Der Hospizverein Pfungstadt e.V. engagiert sich seit 2001 in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen. Wir sind Ansprechpartner für Pfungstadt, Seeheim-Jugenheim, Bickenbach und Alsbach-Hähnlein. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der betroffene Mensch und seine Angehörigen. Als ambulanter Hospizverein kommen wir zu den Betroffenen nach Hause, in Pflegeheime und Krankenhäuser. Unser Team besteht aus 35 geschulten Hospizbegleiterinnen und -begleitern, unsere Koordinatorinnen sind Palliativfachkräfte. Wir arbeiten eng mit den ambulanten Palliativteams, Ärzten, Pflegediensten, Seelsorgern sowie den stationären Hospizen in Bensheim und Darmstadt zusammen. Unsere Besuche sind kostenlos, wir arbeiten überkonfessionell und ehrenamtlich. An jedem 3. Sonntag im Monat bieten wir ein Sonntagscafé für Trauernde an. Weitere Informationen zu den Aktivitäten und Angeboten unseres Hospizvereins finden Sie auf unserer Homepage (www.hospizvereinpfungstadt.de).
Gerne geben wir Ihnen auch telefonisch (0 61 57 91 11 00) oder in einem persönlichen Gespräch Auskunft.

Birgit Schneider
Koordinatorin, Palliativfachkraft
Hospizverein Pfungstadt e.V.
Mühlstraße 84
64319 Pfungstadt

 

Neues vom konfessionsübergreifenden Arbeitskreis
„Zusammenarbeit der Christen in Bickenbach - CiB“

Rückschau Erlensee-Gottesdienst

Wie berichtet, begeht die Reformierte Kirche derzeit das Karl-Barth-Jahr unter dem Motto „Gott trifft Mensch“. Anlass ist der 50. Todestag des großen Theologen. Dieses Thema haben wir für unsere Arbeit 2019 übernommen. Es stand daher im Mittelpunkt des diesjährigen konfessionsübergreifenden Open-Air-Gottesdienstes im Juni am Bickenbacher Erlensee. Der junge Pastor Samuel Wolthaus von der Bickenbacher Baptistengemeinde sprach in seiner engagierten Predigt über das Gleichnis, in dem Jesus das Himmelreich mit einem in einem Acker vergrabenen Schatz vergleicht, der es wert sei, alles dafür herzugeben (Mt, 13,44). Trotz unsicherer Wetterprognose war der Gottesdienst sehr gut besucht.

Ausflugs- und Informationsfahrt

Im Hinblick auf den reformatorisch-calvinistischen Theologen Karl Barth, wollen wir uns Heidelberg und Neustadt an der Weinstraße in geführten Rundgängen unter dem Blickwinkel des Calvinismus anschauen. Beide Städte wurden im 16. Jahrhundert von den calvinistischen Wittelsbachern regiert.
Samstag, 12. Oktober 2019,
08:30 Uhr, Rathaus Bickenbach,
Rückkehr: ca. 19:00 Uhr

Kosten: Erwachsene: 35,- €, Kinder: 10,- € (Bus, Führungen)
Anmeldung: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder bei Wolfgang Krichbaum, Hartenauer Str. 69A,
Telefon privat: 0 62 57 6 87 77, Mobil 0 15 73 3 09 13 85 (Anmeldeformulare liegen aus).

Vortrag: „Der Theologe Karl Barth: Gott trifft Mensch“

Im Mittelpunkt unserer Vortragsveranstaltung steht ebenfalls der Theologe Karl Barth. Für den Vortrag ist es uns gelungen, als Referenten Pfarrer Dr. Steffen Bauer, einen ausgewiesenen Barth-Kenner, zu gewinnen.
Termin: Dienstag, 19. November 2019, 19:30 Uhr
Ort: Evangelisches Gemeindehaus, Bickenbach, Darmstädter Str. 43

Wolfgang Krichbaum

 

St. Bonifatius Green – Team:

Wie ein Mini-Pfarrfest!

Es ist Samstag 10:00 Uhr am BCH:
Das Green Team arbeitet im Garten, die Kinder beginnen mit dem Boni- Tag, die Jugendlichen kommen zum Firmkurs und die Pfadfinder bereiten den Grill und die Tische vor.
Zum Mittagessen treffen sich alle Gruppen an der großen Festtafel, genießen die Gemeinschaft und das Essen.
Zwei solcher Gruppentreffen, die von den Beteiligten liebevoll als „Mini- Pfarrfest“ bezeichnet wurden, gab es im letzten Mai rund um das BCH.
Besonderen Dank an Luise Spiske, die alle mit ihrer Idee und Umsetzung begeistert hat und herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen dieser schönen Treffen beigetragen haben.

Wir treffen uns an folgenen Terminen an der Hl. Geist Kirche

Termine 2019 im Überblick
Montag 7. Oktober 14:00 Uhr
Freitag 25. Oktober 10:00 Uhr
Montag 28. Oktober 14:00 Uhr
Mittwoch 6. november 14:00 Uhr
Freitag 22. November 10:00 Uhr