Pfarrbrief zu Ostern 2018

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Pfarrbrief zu Ostern 2018 als PDF

Die Texte einiger Artikel und Informationen aus dem aktuellen Pfarrbrief finden Sie im Folgenden. Alle Artikel mit ansprechenden Illustrationen finden Sie in der PDF-Version. Klicken Sie zum Öffnen oder Herunterladen auf den oben stehenden Link.

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

die biblische Osterbotschaft ist immer wieder für Überraschungen gut. Jedes Jahr gibt es neue Gedanken oder Details zu entdecken. Für mich ist es dieses Mal die Frau von Pontius Pilatus. Beim Stöbern nach Osterbildern habe ich die Radierung von ihr (siehe rechts unten) gefunden, die mich nachdenklich gemacht hat.

Frau Pilatus

Maria trifft auf die Frau des Pontius Pilatus, Radierung auf Papier „Dan: Chodowiecki inv: & sculpsit Berolini 1789“

Sie ist eine der Frauen in der Bibel, die uns nur am Rande begegnen, in einem Vers des Matthäusevangeliums. Der Evangelist erzählt, wie Pilatus Jesus verhört. Es geht um Leben und Tod. In die Verhandlung platzt ein Bote herein. Der soll Pilatus von seiner Frau warnen: „Habe du nichts zu schaffen mit diesem Gerechten! Ich habe heute seinetwegen im Traum viel gelitten.“ (Mt 27,19) Sie hat geträumt, dass ihr Mann schuldig wird an Jesus. Wer auf eigene Träume achtet, auf die eigenen Gefühle, auf Ahnungen und das Gespür, ist sensibel. So kann eine innere Unruhe entstehen, die uns umtreibt.
Die Frau von Pontius Pilatus jedenfalls muss enorm unruhig gewesen sein. So sehr hat sie der Gedanke umgetrieben, ihr Mann könnte einen entsetzlichen Fehler begehen, dass sie ihm eine Botschaft schickt mitten hinein in den Prozess. Ob Pilatus nachdenklich wird? Ob er zögert und sich fragt, wie er diesen Prozess noch zum Guten wenden kann? Vielleicht versucht er gerade aufgrund dieser Nachricht, öffentlich die Hände in Unschuld zu waschen.
In der damaligen Männerwelt werden Frauen häufig einfach ausgeblendet. Die Männer kämpfen um Einfluss und Macht und sorgen für die öffentliche Ordnung; sie diskutieren strittige theologische Fragen. Die Frauen aber müssen - zumindest in der Öffentlichkeit - dem Geschehen ohnmächtig seinen Lauf lassen. Doch gerade sie sind es, die Jesus bis unters Kreuz folgen – seine Mutter Maria, die Schwester seiner Mutter und Maria von Magdala. Ob die beiden – Maria und die Frau des Pontius Pilatus - sich später begegnet sind, so wie in der Radierung dargestellt? Davon lesen wir in den Evangelien nichts. Frauen werden jedoch zuerst am leeren Grab sein. Maria Magdalena und die anderen sind die Ersten, denen der Auferstandene erscheinen wird.
Auch die Frau des Pilatus gehört zu den Frauen in der Passionsgeschichte. Leider bleibt sie in der biblischen Erzählung namenlos – typisch für die damalige Zeit. Sie tritt nicht einmal persönlich in Erscheinung! Kaum vorstellbar: Hätte Pilatus auf seine Frau gehört, gäbe es nicht den Satz im Glaubensbekenntnis „gelitten unter Pontius Pilatus.…“ Mit diesem Satz hat der antike Römer ein Denkmal erhalten, allerdings kein ehrenvolles. Seine namenlos gebliebene Frau aber verdient es mindestens genauso, dass sie nicht vergessen wird!

Auch Ihnen wünsche ich beim Hören und Lesen der Osterbotschaft in diesem Jahr Ihre eigenen, ganz persönlichen neuen Gedanken und Entdeckungen.

Ihr



Martin Kleespies
Br. Martin Kleespies, Pfr.

 

Christine Bungert – ein engagiertes Mitglied verlässt unsere Redaktion

Nach vielen Jahren übergibt Christine Bungert ihr Ehrenamt in unserer Pfarrbriefredaktion, der sie als Redaktionsleiterin vorstand, an Nicole Averbeck. Ein Jahrzehnt hat sie in der Redaktion mit viel Herz und Engagement gewirkt und unseren Pfarrbrief entscheidend mitgeprägt. Ganz herzlichen Dank dafür!.

Die Pfarrbriefredaktion

 

Pfarrbriefredaktionsarbeit 2008 bis 2018

Zu Beginn des Jahres 2008 beauftragte Pfr. Dr. Pelz mich als Mitglied des Pfarrgemeinderates, eine Arbeitsgruppe zur Erstellung eines neuen Pfarrbriefes zu bilden. Ziel war die Information für die Gemeinde aus der Gemeinde.
Bald bildete sich ein kleines Team, das mit wenig Sachkenntnis, dafür viel Engagement die Arbeit aufnahm.
Mich unterstützten Frau Hedwig Heß, die schon zuvor an der Arbeit mit Pfarrbriefen beteiligt und entsprechend erfahren war, und Frau Regina Rauwolf, die von da an die grafische Gestaltung übernahm und auch inhaltlich viele Anregungen geben konnte.
Unser erster gemeinsamer Pfarrbrief war der zu Ostern 2008. Er bestand aus nur 2 Faltblättern, die in schwarz-weiß im Pfarrbüro gedruckt und anschließend von fleißigen Händen (meist in der Teestube) zu handlichen Broschüren zusammengelegt wurden. Aber er enthielt bereits die Zusammenstellung der Pfarrgruppierungen und die Termininformationen auf den beiden letzten Seiten, sowie Berichte über Kommunion, Firmung, Sternsinger und andere Aktivitäten. Dies hat sich nicht geändert.
Vieles andere hat sich seitdem jedoch verändert. Nicht nur das äußere Erscheinungsbild. Es gesellte sich Pfr. Kleespies zu unserer Kleingruppe. Frau Heß zog sich schon vor einiger Zeit aus dem Redaktionsteam zurück, dafür ergänzen seither Frau Patricia Buschbeck vom PGR und später das Ehepaar Nicole und Ralf Averbeck die Arbeitsgruppe.
Der Höhepunkt während meiner Zeit als Mitarbeiterin der PBRedaktion war die Erstellung der Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum der Bonifatiuskirche im Jahr 2013. Hierfür haben wir mit erfahrenen Gemeindemitgliedern, die die Pfarrei schon sehr lange kennen, eine Projektgruppe gebildet. In unzähligen Arbeitsstunden, in intensiver Kleinarbeit, mit viel Idealismus und solider Kenntnis und Recherche über die Geschichte der Bonifatiuskirche und der Pfarrei ist dabei eine sehr schöne kleine Broschüre entstanden.
Nach nunmehr 10 Jahren habe ich jetzt meine Tätigkeit als verantwortliche „Redakteurin“ des Pfarrbriefes beendet.
Dem fähigen Team, das die Arbeit nun fortsetzt, wünsche ich, dass es weiterhin von vielen Gemeindemitgliedern so gut wie bisher unterstützt wird, und der Pfarrbrief so auch in Zukunft eine umfangreiche Informationsquelle über die Aktivitäten in der Pfarrei bleibt.
Allen, die mit Artikeln, Berichten, Anregungen, Fotos, Korrekturlesen usw. zum Gelingen eines jeden Pfarrbriefes beigetragen haben, möchte ich an dieser Stelle nochmals herzlich danken.
Ein ganz besonderer Dank gilt den Damen und Herren des Kontaktkreises, die dafür sorgen, dass der Pfarrbrief auch zu seinen Lesern gelangt.

Christine Bungert

 

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.“

Erstkommunion 2018

Seit November letzten Jahres bereiten sich 24 Kinder auf den Empfang der heiligen Kommunion vor.
Sie treffen sich wöchentlich in Kleingruppen, um von Jesus zu hören, über unseren Glauben zu sprechen, zu beten, zu singen und so Gemeinschaft zu erfahren.
Sonntags feiern sie die Messe oder den Kinderwortgottesdienst mit, damit sie in die Gemeinde hineinwachsen und die Messfeier besser verstehen lernen.
Auch haben sie sich die Hl. Geist- Kirche angeschaut. Im Januar haben die Kinder eine „Dreikönigsandacht“ gefeiert und sich mit den Weisen aus dem Morgenland und ihren Gaben - Gold, Weihrauch und Myrrhe - beschäftigt. Der Dreikönigskuchen, den es im Anschluss gab, war sehr lecker. Die Gruppenleiter/innen, Frau Donitza, Frau und Herr Festag, Frau Karnofka, Frau und Herr Lippok, Frau Sewe und Frau Wrona investieren viel Zeit, Mühe und Liebe in die Gruppenarbeit und in die Begleitung der Kinder.
Herzlichen Dank für dieses Engagement in unserer Gemeinde.

Am 13. Mai dürfen die Kinder zum ersten Mal im Kreise der Gemeinde an der Kommunion teilnehmen.

Um 9:30 Uhr:
Paul Arras, Jordan Bober, Oliwier Czekanski, Jan Felter, Katharina Festag, Mia Hennemann, Niklas Karnofka, Julia Müller, Jannik Nothnagel, Ben Schmidt, Alexandra Wrona

Um 11:15 Uhr:
Carolinka Barzik, Noah Benal, Luisa Bruder, Szonja Bilinszki, Maxime Donitza, Niklas Kelly, Luisa Keth, David Klaus, Nora Lippok, Daria Lucic, Christian Lumpe, Tobias Maier, Viktoria Pollak

Um 18:00 Uhr feiern alle Kommunionkinder gemeinsam die Dankandacht.
Die ganze Gemeinde ist herzlich eingeladen, mit den Kommunionkindern und ihren Familien diese Festgottesdienste zu feiern, damit die Kinder spüren, dass sie auf ihrem Glaubensweg von vielen begleitet werden.

Ursula Haas

 

Wo gibt es Mäuse, Elefanten und Bären?
Wo wird gemalt, gekleistert und geschnitten?
Wo werden Sonne, Regen, Wind und Schnee besungen?
Ostern und Weihnachten gefeiert?

Ja, wo denn?

Natürlich bei den Boni-Kids!!

Seit Anfang November 2017 gibt es die Boni-Kids in unserer Gemeinde, eine Gruppe für Kinder von 1–3 Jahren in Begleitung eines Elternteils. Am Dienstagvormittag treffen sie sich im Bischof-Colmar-Haus. Aus den anfangs 6 Kindern mit ihren Müttern sind inzwischen 14 Kinder geworden und wenn alle da sind, wird es ziemlich lustig.
In der Anfangsrunde werden die Kinder einzeln mit ihrem Namen begrüßt, danach Fingerspiele und einfache Lieder geübt. Eine kleine Aktivität wird immer gemeinsam am Tisch begonnen; das Durchhaltevermögen der Kinder ist ziemlich unterschiedlich. Manche bleiben bis zum Schluss sitzen, andere lassen nach wenigen Minuten lieber die Mama weiter basteln und gehen spielen. Nach dem Aufräumen gibt es zum Abschluss eine Runde mit Bewegungsliedern, Tänzen und dem bekannten Abschiedslied „Alle Leut“. Die Kinder sind nach dieser Zeit ziemlich fertig, aber tragen stolz die selbst gemachten Bastelarbeiten nach Hause.
Wer Lust hat, bei den Boni-Kids mitzumachen, meldet sich bitte unter
Tel.: 01 51-21 22 60 72 oder
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Falls das Interesse weiterhin so groß ist, werden wir eine zweite Gruppe am Donnerstagvormittag anbieten.

Angelika Franz

 

 20*C+M+B*18 

Christus Mansionem Benedicat
- Christus segne dieses Haus im Jahr 2018 -
im Namen des Vaters +, des Sohnes + und des Heiligen Geistes +

Das wünschen die Sternsinger

Mit diesem Segen zogen kleine und große Sternsinger am 13. Januar in den Straßen unserer Gemeinde von Haus zu Haus. Sobald ihnen geöffnet wurde, sangen sie ihr Lied, verkündeten den Segen für das Haus und die Bewohner und baten um Geld für das diesjährige Projekt „Kinder helfen Kindern“. Viele Leute honorierten die Mühe der Sternsinger zusätzlich noch, indem sie den Kindern kleine Süßigkeiten mitgaben..
Voller Stolz dürfen die Kinder und Jugendlichen auf ihr Ergebnis von 4568,23€ blicken, das sie erreicht haben und an Kinder in Indien gehen wird.
Beim gemeinsamen, leckeren Mittagessen im Bischof-Colmar-Haus wurden eifrig die Erlebnisse besprochen und die Süßigkeiten verteilt.
Zum feierlichen Abschluss der Aktion besuchten die Sternsinger den Familiengottesdienst am Sonntag und wurden dort nach ihrem Lied von Pfarrer Kleespies verabschiedet..
Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, die diese Aktion so erfolgreich möglich gemacht haben: die Kinder und Jugendlichen, die Eltern, die Köchinnen, Begleiter und die Menschen, die sie eingeladen und gespendet haben.

Angelika Franz

 

Messdienerausflug und Pizzaessen

Am 21. Januar 2018 sind 30 Messdiener in die Eishalle nach Frankfurt gefahren. Schon bevor wir in der Eishalle waren, wussten wir, dass es sehr voll sein wird. Wir zogen unsere Schlittschuhe an und dann ging es los! Wir hatten eine Eiskunstläuferin als Trainerin gebucht, die uns einige Sachen, zum Beispiel Pirouetten fahren, gezeigt hatte. In diesen zwei Stunden hatten wir alle sehr viel Spaß, in den zwei Hallen sowie auf dem Außenring Schlittschuh zu laufen. Nach dem Eislaufen, sind wir mit den Bussen zurückgefahren. Anschließend haben wir im Restaurant Da Mario´s in Seeheim Pizza oder Pasta gegessen. Es hat sehr gut geschmeckt.
Auch wurde der Supermini für das Jahr 2017 bekanntgegeben: auf dem ersten Platz ist Finja, die Zweitplatzierung geht an Elina und Marlene, und der dritte Platz geht an Vincent K.. Wir danken allen Messdienern und Messdienerinnen für ihren Dienst am Altar.

Annika, Josh, Julia, Julian, Lilly,
Luka, Naemi, Nils und Tom

 

Umwälzend und epochal

Ostern steht im Zentrum des Markusevangeliums

Im laufenden Lesejahr stammen die meisten Evangelientexte der Sonntage aus dem Markusevangelium. Der Evangelist Markus, dessen Fest am 25. April gefeiert wird, ist der erste der biblischen Autoren, der aus der zuvor überwiegend mündlich überlieferten Geschichte von Jesus Christus ein zusammenhängendes Evangelium geschrieben hat. Er sammelte, was ihm an Zitaten von Geschichten über Jesus Christus bekannt war, und fasste diese in insgesamt 16 Kapiteln zusammen.
Markus allerdings konzentriert sich im Gegensatz zu den anderen Evangelisten ganz auf die Botschaft Jesu. „Dies ist der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus.“ (Mk 1,1) So beginnt das Markusevangelium. Er beschreibt weder die Geburt Jesu, wie die Evangelisten Lukas und Matthäus, noch macht er einen großen theologischen Anlauf, wie der Evangelist Johannes mit seinem Prolog (Joh 1,1– 17). Markus kommt ohne Umschweife auf den Punkt. Für ihn ist Ostern, die Auferstehung, das Zentrum seiner Botschaft.

Glaube an den Auferstandenen

In den Gemeinden, für die Markus sein Evangelium geschrieben hat, sind die Fragen nach der Abstammung Jesu oder auch nach seinem Elternhaus nicht so sehr von Bedeutung. Sie versammeln sich, weil sie glauben, dass Jesus am Kreuz für sie gestorben ist, aus dem Grab erstanden ist und lebt. Dabei schildert Markus diesen Glauben nicht als selbstsichere Siegesgewissheit, im Gegenteil. Die Jünger ziehen nicht mit Fahnen durch die Gassen von Jerusalem, Ostern ist kein Umwälzend und epochal Ostern steht im Zentrum des Markusevangeliums 13 umjubelter Sieg der Jesusjünger gegen das römische Besatzungsregime. Ostern versetzt auch die Jünger zunächst in Furcht und Angst. Noch nie waren sie mit einem solchen Ereignis konfrontiert und wussten nicht, wie sie damit umgehen sollten. Nach dem triumphalen Einzug in Jerusalem hatten die Jünger damit gerechnet, dass Jesus nun die Herrschaft an sich reißen und die Römer vertreiben würde. Doch dann starb er elend am Kreuz, alle Hoffnungen waren zunichte. Am wenigsten hatten sie mit der Auferstehung gerechnet. Erst als Jesus den Jüngern erscheint, ahnen sie bei aller Furcht, dass das Reich Gottes nun angebrochen ist.

Das Evangelium endete wohl anders

Nach den ältesten Textzeugen endete das Evangelium aber nicht mit den Erscheinungen des Auferstandenen (Mk 16,9–20), sondern mit dem Vers: „Sie verließen das Grab und flohen; denn Schrecken und Entsetzen hatte sie gepackt. Und sie sagten niemandem etwas davon; denn sie fürchteten sich sehr“ (Mk 16,8). Damit wollte Markus vielleicht verdeutlichen, dass der Glaube an den Auferstandenen immer bedroht ist und die Botschaft von Ostern stets verunsichert. Das Evangelium von der Auferstehung sollte die Gemeinde nicht einfach kalt lassen und sie ansonsten nichts angehen. Ostern, das ist für Markus ein so umwälzendes, ein so epochales Geschehen, dass der Mensch zunächst nur staunen und sich fürchten kann. Markus spricht auch den Zweifelnden in seiner Gemeinde Mut zu. Man muss nicht gleich alles glauben können. Auch die größten Erscheinungswunder sind keine Garantie dafür, dass sich der Glaube an den Auferstandenen auch im Alltag bewähren wird. Jesus will sich vielmehr in den anderen Menschen und den eigenen Taten erkennen lassen. Es geht Markus um den Glauben an den Auferstandenen, nicht um den Glauben an die Auferstehung. Er will seine Gemeinde zu einem Leben mit Jesus und einem Handeln in seinem Geist ermutigen. Daher sind die vielen Geschichten, die sich am Rande des Lebens Jesu abspielen, ihm nicht so wichtig wie den anderen Evangelisten.

Markus macht vielmehr klar: Jesus ist auferstanden, er lebt. Nimm Kontakt mit ihm auf und lebe nach seinem Vorbild, dann wirst du selbst einen eigenen Schluss des Evangeliums erleben: die Erscheinung des Auferstandenen in deinem Leben.

Marc Witzenbacher

aus: Magnificat. Das Stundenbuch, 04/2018,
Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer; www.magnificat.de;
in: Pfarrbriefservice.de

 

Kirchenchor der Pfarrei St. Bonifatius

Der Kirchenchor unserer Pfarrei trifft sich im Bischof-Colmar-Haus bei der Heilig-Geist-Kirche in Seeheim immer montags von 19:00 bis 20:30 Uhr. Wir üben hauptsächlich mehrstimmige Sätze der klassischen Kirchenlieder, aber auch das neue geistliche Lied kommt zu seinem Recht, dies insbesondere bei gelegentlichen gemeinsamen Projekten mit dem „Singkreis“, so etwa im Gemeindegottesdienst am ersten Fastensonntag. In der nächsten Zeit wollen wir uns nach und nach auch die bisher weniger bekannten Lieder aus dem neuen Gotteslob vornehmen, vor allem die mehrstimmig dort abgedruckten Gesänge. Die Probe beenden wir gewöhnlich mit einem kurzen Abendgebet, und wer mag, bleibt noch ein wenig zu einem Glas Wein oder Wasser und zum Plaudern.
Der Kirchenchor beteiligt sich ungefähr einmal im Monat an der Gestaltung der Gemeindegottesdienste. Dieser Dienst ist der Hauptgrund für unser Üben und Singen. Dass darüber hinaus das Singen, vor allem in Gemeinschaft, Freude macht und fit und gesund erhält, ist allgemein bekannt. So möchte ich jede und jeden - Männerstimmen sind besonders gesucht - einladen: Kommen Sie am Montagabend um 19:00 Uhr ins Gemeindehaus und probieren Sie es aus.
Herzlich willkommen!

Bernhard Schumacher

 

Verwöhnen wir mal die Ehrenamtlichen

Einladung zum Ehrenamtstag

In unserer Gemeinde funktioniert so vieles wie von selbst. Es sind die vielen Dinge, die unserem Gemeindeleben immer wieder ein I-Tüpfelchen geben. Zu Weihnachten gibt es Weihnachtsbäume und Krippen. Nach Lichtmess verschwinden sie so lautlos wieder, wie sie erschienen sind. Unsere Kirchen, Gebäude sowie das Gelände rundherum werden in Ordnung gehalten und laden zum Verweilen ein. Die Altäre sind mit Blumen geschmückt und sind immer eine kleine Augenweide. Musikbeiträge bereichern unsere Gottesdienste und ermöglichen stimmungsvolles Feiern. Messdiener und Lektoren übernehmen pflichtbewusst ihre Aufgaben. Pfarrbusfahrer bringen Senioren zum Gottesdienst und zu den liebevoll vorbereiteten Seniorennachmittagen. Firmbegleiter, Messdiener- und Pfadfinderleiter begeistern Jugendliche für die christliche Botschaft. Ein Kindergottesdienst- Team und Erstkommunion- Katechetinnen und -Katecheten erzählen Kindern vom Christentum und begleiten sie auf dem Weg dorthin. Durch Arbeiten bei der Caritas, in der Ökumene, der Flüchtlingshilfe oder Besuche in den Seniorenheimen tragen viele in Wort und Tat die christliche Botschaft über die Grenzen unserer Gemeinde nach außen. Ein großes Team sammelt das Geschehen in der Gemeinde und verteilt es als Pfarrbrief in unsere Briefkästen. Das alles und noch ganz, ganz, ganz viel mehr wird von Ehrenamtlichen übernommen. Ein ähnliches Bild findet man in den anderen Gemeinden. Um den vielen Ehrenamtlichen Danke zu sagen, lädt das Dekanat am 25. August zum „Ehrenamtstag“ ein. Der Tag steht unter dem Motto „Ehrenamt tut gut“. Einen ganzen Tag lang sollen die Ehrenamtlichen unseres Dekanates mit Kulinarischem, Unterhaltsamem, Geistlichem und und und … einfach nur verwöhnt werden. Jeder, der sich bei uns irgendwie ehrenamtlich betätigt, ist am 25. August in die Edith-Stein-Schule nach Darmstadt eingeladen.
Also Termin vormerken und im Pfarrbüro (Tel. 0 62 57 / 3461) melden, dass man sich verwöhnen lassen möchte. Freuen wir uns drauf!!

Luise Spiske, Pfarrgemeinderat

 

Neues vom Arbeitskreis „Zusammenarbeit der Christen in Bickenbach - CiB“

Im Jahr 2018 greifen wir ein Thema der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) auf: „Kirchliche Feiertage als kultureller Reichtum“. Es knüpft an das vom Europäischen Parlament und vom Europäischen Rat als „Europäisches Kulturerbejahr SHARING HERITAGE“ ausgerufene Jahr an. Dadurch wird die Frage des Schutzes des europäischen Erbes auch für immaterielle Güter geöffnet.

Das Thema lädt ein, sich vielfältige Gedanken zu machen:

  • Wer bin ich?
  • Wohin gehe ich?
  • Aus welcher Quelle lebe ich?
  • Wofür lohnt es sich zu leben?

Dazu laden wir im Juni ein zu einem überkonfessionellen Gottesdienst im Freien am Freizeitgelände Erlensee, unweit des Hartenauer Hofs. Er steht unter dem Motto: Sonntage und Feiertage – Inseln im Alltag“. Herzliche Einladung!

Termin: Sonntag, 10. Juni 2018
10:00 Uhr
Freizeitgelände Erlensee,
Bickenbach

Wolfgang Krichbaum

 

Offene Türen für alle - SzenenWechsel wird 25

Wie die Zeit vergeht… Dieses Jahr wird das Frauen- und Familienzentrum SzenenWechsel 25 Jahre alt. Szenen- Wechsel steht heute wie damals für einen Ort, an dem sich Frauen und Familien begegnen, einbringen und etwas für sich tun. So einen Treffpunkt gab es vor der Gründung des Vereins in der Gemeinde gar nicht. Genau das war die Idee der sieben Gründungsfrauen, als sie SzenenWechsel 1993 aus der Taufe hoben.
Heute hat sich SzenenWechsel zu einer respektablen und beliebten Institution im Süden des Landkreises entwickelt. Die Türen stehen allen offen. Während es in den Anfängen speziell um Angebote für Mütter und Frauen ging, gibt es heute zahlreiche Angebote für Familien und schließlich auch für Männer.
Der 25. Geburtstag wurde mit einer schwungvollen Party und der Band Gin Fritz in der Bürgerhalle in Jugenheim gebührend gefeiert.

Diana Krahmer, Szenenwechsel
(redaktionell bearbeitet)

 

Besuch von Bischof Kohlgraf im Dekanat

Themen von unserer Gemeinde

Bischof Kohlgraf besucht am 12. April das Dekanat Darmstadt. Seine Intention ist, zu hören und zu sehen wie es der Basis geht. Um dem entgegenzukommen sollte jede Gemeinde Themen benennen, die ihr besonders am Herzen liegen. Der Pfarrgemeinderat hat sich für folgende Anfragen entschieden:

  1. Wir wollen gerne mit unserem Bistum neue Wege gehen. Wir wünschen uns daher eine offene Kommunikation und Transparenz, das heißt frühzeitige Information zu strukturellen Änderungen, damit wir als Betroffene mitgehen können. Was heißt: „Kirche muss nerven“?
  2. Wir sind ein weiblicher PGR mit einem Mann. Und sonst? Wir würden das Diakonat der Frau gerne sehen, aber auch mehr Frauen in der Kirche außerhalb der Ehrenämter.
  3. In der Öffentlichkeit herrscht ein sehr negatives Bild von der katholischen Kirche vor, gepaart mit Unkenntnis über historische und aktuelle Fakten. Von der Hexenverbrennung über den Einfluss des Christentums an der Entwicklung der Menschenrechte, der Rolle im Nationalsozialismus und im Sozialismus bis hin zum Missbrauchsskandal. Wir leiden darunter, möchten dem Bild etwas entgegensetzen und wünschen uns dabei Unterstützung vom Bistum.
  4. Die anstehenden Umbrüche in der Kirche werden enorm sein. Um fit für die Zukunft und nicht zu einem gesellschaftlichen Randphänomen zu werden, sollten in der Kirche auch neue Wege probiert werden dürfen, was Leitungsstrukturen und Zulassung zu den Weiheämtern angeht. Welche Chancen sehen Sie?

Der Pfarrgemeinderrat

 

Caritas-Sommersammlung

Die diesjährige Caritas-Sommersammlung für die Diözese Mainz findet vom 25. Mai bis 3. Juni 2018 statt. 2017 sind in unserer Gemeinde 1100,-¤ für die Caritas gespendet worden. Traditionell wird die Hälfte des Geldes für unbürokratische Nothilfen in unserer Gemeinde verwendet. Die andere Hälfte wird dem Caritasverband Mainz e.V. zur Verfügung gestellt, der Menschen in vielerlei Notlagen kostenlos Beratung und Hilfe zukommen lässt. Sie umfasst beispielsweise Krankheit, Behinderung, Schulden, Sucht, Straffälligkeit, Wohnungslosigkeit, Integration und problematische Schwangerschaften und richtet sich an alle Altersklassen. Wir freuen uns sehr, wenn Sie diese Arbeit weiter unterstützen. Dem Pfarrbrief ist ein Überweisungsträger beigelegt. Sie können auch direkt auf das Konto der Gemeindecaritas St. Bonifatius bei der Sparkasse Darmstadt (IBAN DE 86 5085 0150 0024 0044 49, BIC HELADEF1DAS) überweisen.
Der Einzahlungsbeleg wird bis zu 200,– € von den Finanzämtern als steuermindernd anerkannt. Wir stellen auf Wunsch gerne eine Spendenbescheinigung aus. Herzlichen Dank.

Patricia Buschbeck

 

Dekanatsklausurtage 2018

Glauben im säkularen Zeitalter

Die Kirche in der säkularen Welt war das diesjährige Thema der Dekanatsklausurtage.
Unsere Gemeinde war dort vertreten durch Pfr. Br. Kleespies, vom Pfarrgemeinderat Luise Spiske und Patricia Buschbeck. Der Dekanatsreferent Bernd Lülsdorf konnte Prof. Joachim Söder von der katholischen Hochschule Aachen als Referenten gewinnen. Prof. Söder gab zunächst einen historischen Überblick zur Entwicklung der Säkularisation. Der Begriff umfasst ja den jahrhundertelangen Prozess der Trennung von Staat und Kirche, sowie den Rückgang der Religiosität in den westlichen Gesellschaften. In Kleingruppen wurde dann erarbeitet, was Säkularisation ist und wie wir die Ausprägungen dessen in unserer Arbeit in den Gemeinden erleben.
Wie kann Kirche darauf reagieren und schließlich, wie kann sie heute Menschen Transzendenzerfahrungen ermöglichen? Prof. Söder begleitete alle diese Themen mit lebendigen Vorträgen und Texten, die dann jeweils in Kleingruppen bearbeitet wurden. Mir hat sehr gefallen, wie offen und aufgeschlossen die Teilnehmer waren. Ob Pfarrer, Gemeindereferenten oder Ehrenamtliche, es wurde offen und ehrlich um das Thema gerungen. Wir nehmen sehr viele Impulse mit aus den Diskussionen, aber auch aus den netten Begegnungen.

Patricia Buschbeck

 

-------- Chronik unserer Gemeinde ---------

Das Sakrament der Taufe empfingen:

  • Malena Duda
  • Clara Lischka
  • Emma Rütter
  • Damian Chudalla

Wir gedenken im Gebet unserer Verstorbenen:

  • Gisela Rother
  • Helene Heldmann
  • Frieda Taufertshöfer
  • Monika Anders
  • Klaus Keimel
  • Barbara Malina
  • Hermann Höchtberger
  • Anna Schönfelder
  • Josef Sandtner
  • Hans-Georg Müller-Ahlheim
  • Jolantha Wolf
  • Irmgard Kleber
  • Egon Rohe
  • Erna Weg
  • Gerda Schumacher
  • Margot Hölzel
  • Marie Fritsch
  • Albert Schwarz
  • Edeltraud Siegel
  • Gerhard Schimanski
  • Sigrid Jungfleisch
  • Bernardus Reichelt