Pfarrbrief zu Erntedank 2016

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Pfarrbrief zu Erntedank 2016 als PDF

Die Texte einiger Artikel und Informationen aus dem aktuellen Pfarrbrief finden Sie im Folgenden. Alle Artikel mit ansprechenden Illustrationen finden Sie in der PDF-Version. Klicken Sie zum Öffnen oder Herunterladen auf den oben stehenden Link.

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Gott spricht:
Ich will euch trösten,
wie einen seine Mutter tröstet.
(Jesaja 66,13)

ich mag dieses Wort aus der Bibel. Es ist die vom Ökumenischen Arbeitskreis für Bibellesen herausgegebene gemeinsame Jahreslosung für das Jahr 2016, das langsam zu Ende geht.

Der „stille Monat“ November ist kirchlich geprägt vom Gedenken und Erinnern. Manch einer besucht am 1. November das Grab seiner lieben Verstorbenen. Manch einer kommt an Allerseelen zu den Gräbern seiner Lieben und sucht Trost. Der Schmerz des Abschieds will oft nur langsam abklingen.
Der Dezember, Adventszeit und dann Weihnachten, blickt auf die „heilige Familie“. Maria, Josef, das Jesus-Kind in der Krippe. In vielen Darstellungen der Kunst hält Maria das Neugeborene schützend, tröstend in den Armen. Mütterlicher Trost. Wir Menschen brauchen Trost, ein gutes Wort, eine liebevolle Geste, Zuwendung. Von Mensch zu Mensch. Auch „professioneller“ Trost ist von Nöten. Ich denke da zum Beispiel an hauptamtliche, aber auch ehrenamtliche „Trostspender“ in der Flüchtlingsarbeit. Die oft traumatisierten Menschen, die in unser Land kommen, brauchen ja nicht nur Schutz und materielle Versorgung, sondern auch therapeutische Hilfe. Vor allem Kinder, denen sich Bilder von Krieg, Bomben, Terror eingebrannt haben.
Ich will euch trösten, sagt Gott. In dem Wort Trost steckt das Wort Trotz, die andere Seite des Trostes. Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. (Die Bibel: Jesaja 66,13). Wer getröstet ist, der kann auch Widrigkeiten trotzen.
Wir brauchen eine Gesellschaft, die bei Trost ist - und die trotzen kann, Widerstand leisten kann gegen Unrecht, Hass, Diskriminierung, Rassismus.
Wir brauchen das auch für unsere Kirchen und Gemeinden. Nur eine Kirche, die trotzen kann, kann auch trösten. Und nur eine Kirche, die selbst bei Trost ist, kann auch trotzen. „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ - sagt Gott. Er will das. Es ist ihm ein Herzensanliegen. Sein mütterliches Herz sagt ihm das. Lassen wir uns von ihm trösten!

Ich grüße Sie herzlich!

Ihr

Br. Martin Kleespies,
Pfr., für das Seelsorgeteam

 

Pfarrfest Erntedank, 25. September 2016

Einladung zum Pfarrfest rund um die Hl. Geist-Kirche in Seeheim

Wir möchten Sie herzlichst zu unserem Pfarrfest nach dem Erntedankgottesdienst einladen.

Auch in diesem Jahr wollen wir für das leibliche Wohl leckere Kuchen und Salate, sehr gern auch wieder internationale Gerichte, anbieten und sind bereits im Voraus dankbar für Spenden! Hierfür benötigen wir am Sonntag Helfer und Helferinnen an den Ständen.

Wir werden sowohl für Grillgut als auch für die Getränke und Cocktailbar sorgen.

Allerdings brauchen wir wie immer starke Hände zum Aufbau des Grills, der Biertische und -bänke im Außenbereich und der Tische für das Kuchenund Salatbuffet.

Wir treffen uns dazu am Samstag, den 24. 9. 2016 ab 15:00 Uhr.

Der Abbau erfolgt dann direkt nach dem Pfarrfest.

Die Listen zum Helfen liegen ab Anfang September in beiden Kirchen aus.

Wir freuen uns über viele engagierte und motivierte Hände!

Für den Festausschuss: Irene Kotulla

 

Spendenaktion „Gemeinsam für Flüchtlinge“

Koordinatorin Frau Seemüller Eingestellt

Vor etwa einem Jahr hat der Arbeitskreis Ökumene in Seeheim-Jugenheim einen Spendenaufruf gestartet, um für die wachsende Zahl der Flüchtlinge eine zusätzliche Teilzeitstelle für die soziale Betreuung zu finanzieren.
Auf diese Weise sollte die Betreuungssituation deutlich verbessert und gleichzeitig die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer unterstützt werden.
Dank der großen Spendenbereitschaft konnte dieses Vorhaben umgesetzt werden.
Die Stelle wurde mit Frau Susanne Seemüller besetzt, die sich im folgenden Beitrag den Kirchengemeinden vorstellt.

Koordinatorin bei der Flüchtlingshilfe
Finanziert aus der Spendenaktion „Gemeinsam für Flüchtlinge“

Seit 1. April 2016 habe ich die Aufgabe der Koordinatorin im Bereich der Flüchtlingshilfe bei der Gemeinde Seeheim- Jugenheim übernommen.

Mein Aufgabengebiet umfasst dabei die Funktion als Ansprechpartnerin für den Arbeitskreis Asyl und als Verbindungsglied zwischen dem Arbeitskreis und der Verwaltung, die Koordinierung von Hilfsangeboten, die Unterstützung von Asylbewerbern bei der Suche nach Arbeitsgelegenheiten und bei der Wohnungssuche.
Ich selbst bin Diplom-Sozialpädagogin und Verwaltungsfachangestellte. Im Rahmen meiner bisherigen beruflichen Tätigkeiten habe ich mehrere Jahre beim Sozialamt einer Gemeindeverwaltung gearbeitet und u. a. Sprechtage für Spätaussiedler durchgeführt.
Während des Studiums habe ich minderjährige unbegleitete Flüchtlinge betreut und danach ein internationales Freiwilligenaustauschprojekt im Bereich Internationales Freiwilliges Soziales Jahr beim Deutschen Roten Kreuz aufgebaut.

Außerdem war ich zehn Jahre lang ehrenamtlich in der Auslandsarbeit des Deutschen Roten Kreuzes tätig und habe zahlreiche Hilfsgütertransporte direkt nach Kriegsende nach Kroatien und nach dem Umbruch nach Rumänien begleitet.
Meiner neuen Aufgabe als Koordinatorin im Bereich der Flüchtlingshilfe sehe ich mit Freude entgegen.

Sie erreichen mich unter:

Gemeinschaftsunterkunft,
Koordination Flüchtlinge,
Lindenstraße 12,
64342 Seeheim-Jugenheim,
Tel.: 0 62 57-5 04 74 51,
Mobil: 0159-04 44 97 40,
E-Mail: susanne.seemueller@ seeheim-jugenheim.de

 

Klausurtag des neuen Pfarrgemeinderats am 30. April 2016

Zur eintägigen Klausurtagung haben sich alle Mitglieder des neuen PGR mit zwei Moderatoren aus Mainz, sog. kirchliche Organisationsentwickler, im Bischof-Colmar-Haus getroffen.

Warum haben wir Klausurtag gehalten? Nun, zunächst war uns wichtig, uns näher kennenzulernen:
Wie sieht sich der Einzelne?
Was ist für den Einzelnen wichtig für die gemeinsame Arbeit im PGR?
Warum haben wir uns für diese Arbeit überhaupt entschieden?
Welche Rolle spielt dabei Gott und das Evangelium?
Und wie sieht eigentlich jeder unsere Gemeinde?

Unglaublich, wie offen und direkt alle PGR-Mitglieder gewesen sind. Darauf kann man bauen!

Warum zwei gemeindefremde Moderatoren? Das ist insofern wichtig, weil Außenstehende noch mal einen anderen Blick auf die Gemeinde und die einzelnen Personen haben. Dinge werden dabei von einer anderen Perspektive gesehen und können besser in die Arbeit eingebunden werden.

Wie haben wir die Themen erarbeitet? Von den Moderatoren wurden Fragen verteilt, deren Antworten wir in Kleingruppen erarbeiteten und in Stichpunkten auf Plakaten festhielten.
Wie ist unsere Gemeinde (nicht)?
Wie sieht unsere Wunschkirche aus?
Wie sehen Hoffnungen, Erwartungen und Wünsche aus?

Mit dem Plakat sind wir sogar nach draußen auf die Straße vor den Supermarkt gegangen.
Das war mal eine andere Perspektive! Es zeigten sich viele Neugierige, die sich zu uns gesellten und fragten, was wir da tun.

Was ist am Ende dabei rausgekommen? Dass wir jetzt schon eine gute und feste Arbeitsgemeinschaft sind und aufeinander achten! Dass wir uns wertschätzen und jeder soviel macht wie er kann! Dass sich aufgrund dieser vielen erarbeiteten Punkte zwei Ziele herauskristallisiert haben:

Wir möchten für eine bessere Willkommenskultur in der Gemeinde sorgen und für Jugendliche ansprechender wirken!

Diese Ziele werden wir in den kommenden PGR-Sitzungen erarbeiten. Deren Protokolle liegen in der Kirche aus und sind auch auf der Gemeinde- Homepage zu finden.

Für den Pfarrgemeinderat
Irene Kotulla
(v. d. Red. gekürzt)

 

Visitation Weihbischof Bentz am 20. Mai 2016

Der Besuch des Bischofs in unserer Pfarrgemeinde war sehr schön. Sowohl die Firmlinge als auch der PGR waren vertreten. Das Gespräch mit dem Bischof im PGR-Kreis war anregend und ermutigend. Der anschließende Gottesdienst und das Beisammensein mit allen Ehrenamtlichen im Bischof-Colmar-Haus war sehr herzlich und interessant. Der Bischof ging von Tisch zu Tisch und unterhielt sich mit allen sehr rege über die jeweilige ehrenamtliche Arbeit. Dabei ließ er jeden Einzelnen spüren, wie wertvoll dessen Arbeit ist.

Und wenn ich eins hinzufügen darf: Ich glaube, er hat uns alle überrascht mit seiner unkomplizierten, aufgeschlossenen und modernen, offenen Art.

Insgesamt war es ein sehr unterhaltsamer und fröhlicher Abend.

Für den Pfarrgemeinderat
Irene Kotulla

 

„Open-Air-Dialog mit Gott“

CIB - Christen in Bickenbach

So überschrieb „Der Bergsträßer“ in seiner Ausgabe 26/2016 den Bericht über den „Frischluft-Gottesdienst“ am Erlensee am Sonntag, den 19. Juni 2016. Veranstalter war der überkonfessionelle Arbeitskreis „Zusammenarbeit der Christen in Bickenbach – CiB“, bei dem evangelische, katholische und baptistische Christen mitarbeiten.

Die Predigt hielt Bruder Wolfgang Novak, CFPB von der Franziskanischen Gemeinschaft Pace-e-Bene, Einhausen/ Seeheim-Jugenheim. Er ist katholischer Diakon im Ruhestand und gründete diese Kommunität vor zehn Jahren zusammen mit Bruder Martin Kleespies, dem heutigen Pfarrer von Seeheim-Jugenheim, der auch die Bickenbacher Katholiken betreut.

Die Kollekte des Gottesdienstes wurde dem Hospizverein Pfungstadt zugedacht. In dem Gottesdienst in der freien Natur wurde besonders die Dankbarkeit über Gottes Schöpfung zum Ausdruck gebracht. Es war eine gute Gelegenheit für alle, die nicht so gern zur Kirche kommen, mal wieder Gottesdienstluft zu schnuppern.
Die musikalische Gestaltung übernahm der Bläserkreis des CVJM, der sogar noch von Bläsern der Nachbargemeinden unterstützt wurde. In seiner Predigt rief Bruder Wolfgang unter Berufung auf Franziskus von Assisi dazu auf, die Schöpfung zu hüten und sich umeinander mit gütiger Zärtlichkeit zu sorgen. Die Predigt ist im Internet-Predigtarchiv der Homepage der evangelischen Kirchengemeinde zu finden.
Die Presse schrieb: „Auch Petrus schien der Gottesdienst zu gefallen, er verschonte die Teilnehmer vom Regen.“wurde dem Hospizverein Pfungstadt zugedacht. In dem Gottesdienst in der freien Natur wurde besonders die Dankbarkeit über Gottes Schöpfung zum Ausdruck gebracht. Es war eine gute Gelegenheit für alle, die nicht so gern zur Kirche kommen, mal wieder Gottesdienstluft zu schnuppern. Die musikalische Gestaltung übernahm der Bläserkreis des CVJM, der sogar noch von Bläsern der Nachbargemeinden unterstützt wurde. In seiner Predigt rief Bruder Wolfgang unter Berufung auf Franziskus von Assisi dazu auf, die Schöpfung zu hüten und sich umeinander mit gütiger Zärtlichkeit zu sorgen. Die Predigt ist im Internet-Predigtarchiv der Homepage der evangelischen Kirchengemeinde zu finden. Die Presse schrieb: „Auch Petrus schien der Gottesdienst zu gefallen, er verschonte die Teilnehmer vom Regen.“

Der Arbeitskreis CiB dankt dem Angelsportverein für die Erlaubnis, das Gelände nutzen zu dürfen und dem Wirt der dortigen Gaststätte für den Stromanschluss sowie allen anderen Beteiligten, die den Gottesdienst ermöglicht und mitgestaltet haben.

Wolfgang Krichbaum

 

Ich lebe und ihr sollt auch leben! Ökumenischer Gottesdienst –

Aller guten Dinge mögen mehr als drei sein

Am 10. Juli waren wir von den ev. Gemeinden Bickenbach, Seeheim, Jugenheim, der Freien Ev. Gemeinde Jugenheim sowie der kath. Gemeinde St. Bonifatius zu einem ökumenischen Gottesdienst in die Freilichtbühne des Schuldorfes eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein hat es ein bisschen gedauert bis alle einen Schattenplatz gefunden hatten. Gut gelaunt sind alle dicht zusammen gerückt wie an Weihnachten, und niemand musste in der Sonne sitzen. Dann ging es fröhlich los. Das Pfarrer/ Pfarrerin-Team – mit Strohhüten und TShirt mit Gottesdienst-Logo bekleidet - begrüßte die Gemeinde und erklärten mit Humor und nachdenklichem Witz das Gottesdienst-Motto „Ich lebe und ihr sollt auch leben“, Joh. 14,19b.

Dieses Motto und die Botschaft unseres Papstes „Schaut euch nach dem Guten um“ standen spürbar Pate bei der Auswahl der Texte und Lieder. Texte, bei denen man sich wiederfinden konnte. Lieder, deren Inhalt und Melodie einfach Freude bereiteten. Die Band der Freien Evangelischen Gemeinde sorgte dafür, dass jeder mitsingen wollte. Vertieft wurde das Ansinnen des Gottesdienstes in verschiedenen Höhepunkten: einem sinnlich fröhlichem Beitrag für Kinder (Kindermoment: „Mir geht’s heute richtig gut“), einem Anspiel von Jugendlichen des Schuldorfes, der Predigt von Pfarrerin Andrea Thiemann aus Bickenbach und den Fürbitten, vorbereitet von der Freien Evangelischen Gemeinde.
Angesteckt von dem Geist, dem Guten Raum zu geben, und der wunderbaren Ausstrahlung der Akteure entstand eine fröhliche und friedvolle Stimmung. Eine Stimmung, die im Anschluss bei Würstchen, Kuchen, Kaffee und Getränken weiterleben konnte und Anregung zum Austausch zwischen unseren Gemeinden gab. Es war der dritte Gottesdienst in dieser Form, ich wünsche mir, dass weitere folgen, und nicht aller guten Dinge nur drei sind.
Es ist eine schöne Erfahrung mit den Menschen, mit denen man im Alltag zusammen ist, die aber unterschiedlichen Konfessionen angehören, gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Darüber hinaus macht es einfach Spaß zu erleben, wie Menschen sich von der „Sache Jesu begeistern“ lassen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die den Gottesdienst vorbereitet und gestaltet haben.
Ein Dank auch allen, die der Einladung gefolgt sind und Gemeinschaft zwischen den Gemeinden gelebt und genossen habe.

Luise Spiske

 

Amoris Laetitia

Abschluss der Familiensynode

Viele Mitglieder unserer katholischen Kirche haben getagt, diskutiert, haben Fragenkataloge beantwortet oder sind um die halbe Welt gereist, um sich in Rom zu zwei Bischofssynoden – beratende Organe des Papstes - zu treffen. In Form eines Fragebogens waren sogar alle Kirchenmitglieder von Papst Franziskus aufgefordert, die Außerordentliche Bischofssynode 2014 und die Ordentliche im folgenden Jahr zum Thema „Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute“ mit vorzubereiten.

Im April 2016 wurde nun Papst Franziskus‘ zusammenfassendes Dokument „Amoris Laetitia“ („Die Freude der Liebe“) veröffentlicht, in dem seine Entscheidungen basierend auf den Beratungen festgehalten sind.
Es ist gewaltige 304 Seiten lang (deutsche Fassung) und die Handschrift des Papstes ist besonders in den Fußnoten des Dokuments zu lesen.
Muss man 304 Seiten füllen, um konkrete Lebenshilfe in Fragen der Familie zu geben, muss man in klein gedruckten Fußnoten wühlen, um das zu finden, was unser Papst wirklich meint? Und wo werden die 304 Seiten eigentlich konkret? Papst Franziskus‘ Dokument hinterlässt weniger Freude als Unsicherheit der Liebe. Ich hatte mir mehr erhofft von und für meine Kirche, nachdem Papst Franziskus in Vorbereitung auf die Synode 2015 aufgefordert hatte, „konkrete Lösungen für alle Schwierigkeiten und die unzähligen Herausforderungen [zu] finden, welchen die Familien begegnen müssen“ (Papst Franziskus, Außerordentlichen Bischofssynode 2014).

Nicole Averbeck

 

Dekanatsminitag in R0ßdorf

Messdiener spielen Miniopoly

Am 12. März fuhren unsere Ministranten zum Dekanatsminitag in Roßdorf.

Dieses Jahr war das Thema „Miniopoly“. Das Ziel war, Straßen zu kaufen und darauf Kapellen, Kirchen und zum Schluss einen Dom zu bauen.
Gewonnen hatte die Gruppe, die zuerst einen Dom fertig erbaut hatte. Die Straßen konnte man durch das Erfüllen von Aufgaben erwerben. Zu den Aufgaben zählte unter anderem das Erraten von Evangelisten oder ein Tabu-Spiel.
Am meisten gefiel uns das Basteln der Kapellen, Kirchen und des Doms zusammen mit den anderen Messdienern.
Das Ende des Events bildete ein gemeinsamer Gottesdienst, bei dem Messdiener aus allen 13 teilnehmenden Gemeinden vertreten waren. Für unsere Gemeinde diente in diesem Jahr Katharina.

Für die teilnehmenden Messdiener: Naemi

 

Alles hat seine Zeit

Abschied vom Hexenhaus

Im Mai fand die traditionelle Hexenhausfahrt der Pfadfinder-Wölflinge mit ihren Gästen statt, zum letzten Mal von Diakon Siegfried Krick organisiert. 27 Teilnehmer verbrachten eine erlebnisreiche Zeit mit ihren Betreuern Birte Wiesenthal, Alexander Biebel, Martin Kuczera sowie Benjamin und Siegfried Krick in Bad Griesbach an der Wilden Rench im Schwarzwald.

Auch in diesem Jahr war das Programm gespickt mit Attraktionen und den immer beliebten Klassikern: eine Wanderung durch die Wilde Rench, Lagerfeuer mit Gesang und Stockbrot sowie ein Besuch des „Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof“ in Gutach und der dortigen Sommerrodelbahn.
Das Wetter war prima und die herrlichen Wiesen luden alle zum ausgiebigen Sonnenbaden ein.

Die Kinder bauten Staudämme im Bach neben dem Hexenhaus, die Mahlzeiten wurden gemeinschaftlich zubereitet und eingenommen und abends wurden Spiele gespielt. Am Sonntag fiel der Abschied doch recht schwer. Mit dem „Nehmt Abschied Brüder“-Lied endete eine wunderschöne Zeit im Hexenhaus.

Ob es eine Wiederkehr ins Hexenhaus unter einem neuen Organisator geben wird?

Siegfried Krick (gekürzt v. d. Red.)

 

Leiterfahrt Segeln 2016

Vom 18. bis 22. Juli 2016 verbrachte die Leiterrunde des Stammes Sankt Bonifatius Seeheim ihre Leiterfahrt auf dem Ijsselmeer. Zusammen mit einigen leitungsinteressierten Rovern begann der 5-tägige Segeltörn im holländischen Gaastmeer, wo nach fast staufreier Anreise das 17 Meter lange Plattbodenschiff Wantij übernommen werden könnte. Bei traumhaftem Sommerwetter segelte man bereits am zweiten Tag auf das Wattenmeer hinaus, wo der geplante Hafen auf der Insel Vlieland aufgrund großen Ansturms leider geschlossen war. So verbrachte man die Nacht vor Anker. Auf der Rückreise ins Ijsselmeer am folgenden Tag verzögerte sich die Fahrt durch eine ungeplante Berührung mit einer Sandbank. Leider musste aufgrund ausbleibenden Windes ein Großteil der Strecke per Motor zurückgelegt werden. Dennoch hatten alle viel Spaß und freuen sich bereits auf die nächste Segeltour.

Patrick Siegel

 

Pfingstfahrt nach Westernohe

In der Zeit vom 11. bis 16. Mai 2016 ist die Rovergruppe der DPSG Seeheim auf das internationale Pfingstlager nach Westernohe gefahren.
Am Mittwoch früh wurde der Bus mit Zelten, Sitzgelegenheiten, Küchenkram etc. geladen. In Westernohewurde gleich mit dem Aufbau der Jurtenburg begonnen.
Es war sehr windig, was das Aufbauen der Burg nicht leichter machte. Aber mit vereinten Kräften und Geschick war der erste Teil schnell hochgezogen. Weitere Teile wurden angebaut und somit war das Material jetzt sicher und im Trockenen.
Es wurde gemeinsam gekocht und gegessen und abends ein schön warmes Feuer entfacht, das uns den weiteren Abend ein wenig warm halten sollte.
Die weiteren Tage verbrachten wir mit viel Spaß und Frohsinn auf dem Zeltplatz. Es wurden andere Gruppen auf dem großen Lagerplatz besucht. So waren wir auf dem Pfadfinderkonzert und auch auf dem bunten Abend, haben uns Bauten anderer Gruppen angesehen, mit alten Freunden getroffen und diskutiert und sind abends in andere Zelte gekrochen, um dort am Lagerfeuer zu sitzen und zu singen.
Alles in allem hatten wir eine super schöne Zeit. Das Wetter hätte viel wärmer sein können, aber wir haben das Beste daraus gemacht. Am Montag, den 16.5. haben wir gemeinsam alles abgebaut, die Zelte waren trocken und wir waren alle müde. Alle freuten sich auf eine warme Dusche und das eigene Bett. Eine tolle Fahrt.

Moritz Moosmüller

 

Sommerlager Pfadis 2016

Bericht der Pfadfindergruppe Green Kings & Queens<

Auch dieses Jahr waren wir wieder im Sommerlager. Unser Pfadfinderdorf Zellhof befand sich in Österreich nahe Salzburg am Grabensee.

Am Dienstag schliefen wir erstmal aus, da alle sehr müde von der langen Fahrt am Montag waren. Wir haben gemeinsam das Frühstück vorbereitet und uns danach am See gesonnt. An diesem Abend war der Tag der offenen Töpfe, bei dem alle Stämme etwas gekocht haben und man durfte sich aussuchen, was man essen wollte. Dabei haben wir viele neue Bekanntschaften mit Pfadfindern aus aller Welt geschlossen.

Am nächsten Tag ging es früh los, da wir eine Fahrradtour gemacht haben. Die Mountainbikes konnte man am Kiosk des Platzes ausleihen. Danach waren wir alle sehr müde und daher früh im Bett.
Nach der anstrengenden Fahrradtour sind wir den Donnerstag erstmal ruhig angegangen und haben zunächst Karten gespielt. Anschließend haben wir Kanus ausgeliehen und uns den See genauer angeschaut. Am Nachmittag haben wir unseren „Dutchoven“ zum Einsatz gebracht und selbst Brötchen und sogar Apfelkuchen gebacken.

Nachdem wir am Abend gegrillt haben, gab es Letzteren dann zum Nachtisch. Wir saßen noch bis in die späte Nacht am Lagerfeuer und haben gesungen, gespielt und gelacht.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat es sehr stark gestürmt und geregnet. Leider hat das schlechte Wetter den ganzen Freitag über angehalten und so hatten wir nicht viele Möglichkeiten für Unternehmungen. Letztendlich haben wir diesen letzten Tag gemütlichen unter uns verbracht. Wir haben gelesen und viele verschiedene Spiele gespielt. Abends hat uns unser Nachbarstamm eingeladen, einen gemeinsamen Abend mit ihnen am Lagerfeuer zu verbringen. Dabei haben wir auch nochmal ein paar neue Freundschaften geschlossen.

Alles in allem war es ein sehr schönes Sommerlager, in dem wir viele neue Bekanntschaften gemacht haben und sehr viel Spaß hatten.

Clara Debus (von der Redaktion gekürzt)

 

Zweites Leben für den alten Pfarrbus

Nachdem die Kirchengemeinde im letzten Jahr einen neuen BONI-Bus bekommen hat, wird der alte Bus nun ein zweites Leben als neuer Jugendbus beginnen.
Wie der alte Jugendbus wird er über den Förderverein des Stammes Ulrich von Münzenberg verwaltet und kann über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter 06257/1749 gemietet werden. Die Verleihbedingungen finden sich im Internet unter http://www. dpsg-jugenheim.de/jugendbus/. Der Bus kann nicht nur von Gruppen aus der Pfarrei gemietet werden sondern auch von Privatpersonen, Vereinen oder Schulen für Ausflüge o.ä. Durch eine großzügige Spende der Familie Steinmetz besitzt der Bus nun ein neues Autoradio inkl. Rückfahrkamera und verschiedenen Schnittstellen, um u.a. das Navigationssystem des Mobiltelefons zu verwenden.
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung der Pfarrgemeinde beim Erwerb des Busses und hoffen, dass er uns genauso gute Dienst wie unser alter Bus leistet.
Weiterhin gilt ein herzlicher Dank der Familie Satorius für die Unterstützung bei der nicht ganz einfachen Zulassung und der immer zuverlässigen Wartung des alten und neuen Busses.

Felix Ganzert,
Förderverein Stamm Ulrich von Münzenberg

 

Der Kontaktkreis stellt sich vor

Im Kontaktkreis sind Frauen und auch einige Männer aus fast allen Ortsteilen engagiert, die regelmäßig die Pfarrbriefe in die Haushalte verteilen und auch Geburtstagsgrüße überbringen.

Einmal im Jahr treffen sich die Mitglieder des Kontaktkreises auf Einladung von Frau Schmidt im Bischof-Colmar- Haus. Wie jedesmal konnten sich alle nach der gemeinsamen Feier der hl. Messe beim Frühstück austauschen und wurden über Veränderungen informiert.
In diesem Jahr wurde Frau Christa Dallwig aus Jugenheim, die selbst viele Jahre Pfarrbriefe verteilt hat und dann die übergeordnete Verteilung in Jugenheim übernommen hatte, verabschiedet. Für dieses langjährige Engagement überreichte ihr Frau Schmidt als Dank einen Blumenstrauß.

Über neue Pfarrbriefausträger würde sich der Kontaktkreis freuen. Besonders der Bezirk Stettbach ist seit einiger Zeit verwaist. Bei Interesse melden Sie sich bitte im Pfarrbüro (Tel. 0 62 57-34 61) oder bei Frau Hiltrud Schmidt.

Für den Kontaktkreis: Christine Bungert