Pfarrbrief zu Erntedank 2015

Zum Herunterladen oder "online" Lesen:

Pfarrbrief zu Erntedank 2015 als PDF

Die Texte einiger Artikel und Informationen aus dem aktuellen Pfarrbrief finden Sie im Folgenden. Alle Artikel mit ansprechenden Illustrationen finden Sie in der PDF-Version. Klicken Sie zum Öffnen oder Herunterladen auf den oben stehenden Link.

 

Liebe Leserin, lieber Leser!

Mitten in der Hitzewelle und Dürre des August fällt es nicht leicht, ein Grußwort für die Herbstausgabe unseres Pfarrbriefes zu schreiben. Wenn Sie dieses Heft in Händen halten wird die Hitze, unter der viele derzeit leiden, nur noch eine Erinnerung an einen außergewöhnlich warmen Sommer sein.

Wenn alles gut geht, hat unsere Bonifatiuskirche bis dahin endlich einen barrierefreien Eingang und die Wege im Kirchgarten sind neu gepflastert. Um die für unsere Verhältnisse optimale Planung und Ausführung haben die Gremien unserer Pfarrei lange diskutiert und gerungen. Nur so können solche wichtigen Projekte gelingen.

Ganz wichtig für die kommenden Jahre ist daher die Wahl eines neuen Pfarrgemeinderates, die beim Erscheinen dieser Ausgabe vor der Tür steht. Da stellen sich Frauen und Männer zur Verfügung, die bereit sind sich für eine lebendige Kirche hier unter uns einzusetzen.

Mein Wunsch und meine Bitte an Sie: Unterstützen Sie dieses Engagement, indem Sie am 7. / 8. November zur Wahl gehen und Ihre Stimme abgeben. Wer für mehr Demokratie in der Kirche ist, dem sollte dieser geringe Aufwand nicht zu viel sein, um die heute schon vorhandenen demokratischen Ansätze zu unterstützen.

Was sonst noch ansteht sind die vielen bunten Puzzleteile, die unser Gemeindeleben im Herbst prägen und auf die ich mich freue; vom Pfarrfest an Erntedank bis zur Einstimmung in den Advent. Bis dahin wünsche ich Ihnen viele schöne Herbsttage.

Herzlichst Ihr

Br. Martin Kleespies,
Pfr. für das Seelsorgeteam

 

Erntedank – Wir danken Mutter Erde; aber wie danken wir es ihr?

Traditionell danken wir an Erntedank Gott für die Früchte, die uns unsere Erde schenkt. Im Zeitalter von massiven Eingriffen des Menschen in die Natur durch Industrialisierung, Umweltzerstörung, Wegwerfkonsum und Ausbeutung der Ressourcen stellt sich die Frage: Wie lange können wir noch danken?

Der Papst zeigt sich in seiner Umweltenzyklika „Laudato si“ überzeugt, dass wir unser Verhalten ändern müssen, wenn wir unsere Erde erhalten wollen. Er erkennt an, dass der Klimawandel hauptsächlich vom Menschen verursacht wurde und wird. Er fordert einen Ausstieg aus den fossilen Energieträgern und eine Umstellung auf erneuerbare Energien, ohne die Kernenergie als Übergangslösung zu verdammen. Und er macht deutlich wer Hauptschuldiger ist. WIR – die reichen Industrieländer. Damit erweitert sich die Verantwortung, die wir für den Umweltschutz haben, auf das Thema soziale Gerechtigkeit, das internationale Wirtschaftssystem und Menschenrechte. Umweltschutz mit allen Implikationen ist nun Teil der katholischen Lehre.

Nach Berechnungen des Wuppertaler Instituts für nachhaltige Forschung wiegen alle mineralischen und pflanzlichen Rohstoffe, die ein Deutscher für sein persönliches Leben jedes Jahr verbraucht, im Durchschnitt 40 Tonnen. Langfristig verträgt die Erde nur 8 Tonnen pro Jahr und Mensch.

Seinen eigenen ökologischen Rucksack kann jeder anonym mit Hilfe des Institutes in 10 Minuten online ermitteln: http://ressourcen-rechner. de und sich anschließend Tipps für einen geringeren Verbrauch anzeigen lassen.

Wir können alle dazu beitragen, dass wir weiter Erntedank feiern können.

Patricia Buschbeck

 

Pfarrfest Erntedank

27. September 2015
Rund um die Hl. Geist- Kirche in Seeheim

Auch dieses Jahr wollen wir wieder gemeinsam nach dem Erntedankgottesdienst feiern.

Damit das Pfarrfest im gewohnten Umfang stattfinden kann, suchen wir viele helfende Hände, die beim Auf-/ Abbau mit anpacken, Dienste an den Ständen übernehmen, in der Küche helfen oder leckere Kuchen backen. Listen für Kuchenspenden und Dienste am Sonntag, bzw. Aufbau am Samstag, liegen ab Mitte September in den Kirchen aus.

Bitte verbindlich eintragen!

Wer noch weitere Ideen und Anregungen zur Festgestaltung hat, melde sich bitte sehr gerne im Pfarrbüro.

Für den Festausschuss
Felicitas Vogel

 

MCSI Eberstadt – der christliche Ministranten Geheimdienst –

so lautete das Motto des diesjährigen Dekanatsministrantentags, der in Eberstadt stattfand und an dem zehn Minis aus unserer Gemeinde teilgenommen haben. Sie begaben sich auf eine spannende Spurensuche mit dem Ziel, einen verschwundenen Jungen zu finden. Die Suche führte sie unter anderem in die verruchten Casinos des alten Babylon, einen Schweinestall oder auf die Spuren der ersten christlichen Gemeinde. Dies alles waren Hinweise auf das Gleichnis des verlorenen Sohns. Zwischendurch stärkten sie sich mit leckerem Essen, um die Suche erfolgreich abschließen zu können. Die Teams, die am geschicktesten waren, wurden später in einer Siegerehrung gewürdigt. Auch einige unserer Minis waren in den Teams erfolgreich. Wir beendeten den Tag mit einem gemeinsamen Gottesdienst.

Naemi Bahner, Wiebke Kurth und Ute Festag

 

Firmkurs radelt nach Münster bei Dieburg

Zu einem Kennenlernwochenende waren die Firmanden 2015 eingeladen. Ein Teil der Gruppe radelte, die anderen fuhren mit dem Auto nach Münster bei Dieburg. Auf dem Programm standen Spiele zum Kennenlernen, aber auch ein Gottesdienst und ein Besuch in der Grube Messel mit einem beeindruckenden Blick in die Erdgeschichte.

Die Firmung mit Generalvikar Giebelmann ist am 6. Dezember um 10:30 Uhr. Die Gemeinde ist herzlich zum Mitfeiern eingeladen!

Br. Martin Kleespies, Pfr.

 

Stamm Ulrich v. Münzenberg, Jugenheim

mit Drachenbooten auf dem Main

An Pfingsten dieses Jahres hat unser Stamm im Gegensatz zu den letzten Jahren Westernohe nicht aufgesucht. Stattdessen haben wir uns mit einem Katamaran aus zwei Drachenbooten auf den Main gewagt und sind knappe 80 km von Wörth am Main bis Frankfurt am Main gepaddelt. Die Fahrt ist damit nicht nur eine Premiere für den Stamm, sondern das erste Mal, dass überhaupt eine Wanderfahrt mit einem Doppeldrachen begangen wurde. Dabei durfte jedes Kind einmal an’s Ruder und den ganzen Stamm über das Wasser steuern.

Den Takt gibt bei Drachenbooten eine große Trommel an. Die beiden Drachenboote sind groß genug, sodass der ganze Stamm darauf unterkommt und Kentern ist fast unmöglich – dank der Brücke mit der wir die beiden Boote verbunden haben. Möglich gemacht hat das Ganze Ansgar Heß, ein Ehemaliger aus unserem Stamm, der mittlerweile Kanusport Events mit seiner Firma „dreamffm“ durchführt. Er hat uns die Boote gestellt und die Tour angeleitet.

Untergekommen ist der Stamm an einem Zeltplatz in Wörth, einem Ruderverein in Aschaffenburg und einem Kanuverein in Hanau, sodass wir die Strecke in etwa gleich großen Etappen auf drei Tage aufgeteilt haben.

Muskelkater, leichter Sonnenbrand und stolze Bilder berichten vom Erfolg der Fahrt!

Die Fotos finden Sie auf www.dpsgjugenheim.de .

Lukas Rabenau

 

Dort, wo die Hexen hausen

Zum fünfzehnten und letzten Mal fand die traditionelle Hexenhausfahrt „Kirche-Schule-Verein“ statt. Sie führte im März dieses Jahres eine lustige Kinderschar und ihre Betreuer Benjamin, Pia, und Siegfried Krick sowie Birte Wiesenthal nach Bad Griesbach im Schwarzwald. Das Wetter war prima und mit Begeisterung wurde der Harsch-Schnee am Hang in Iglus verwandelt.

Ein Höhepunkt jeder Hexenhausfahrt ist das Springen von Stein zu Stein in der Wilden Rench! Die Jüngsten ließen sich, wenn nötig, von den Größeren helfen und natürlich war danach eine heiße Dusche angesagt.

Am Samstagabend wurde Stockbrot bereitet und die Jüngeren hatten Spaß bei einem Spieleabend. Bevor es am Sonntag wieder nach Hause ging, war noch einmal Spielen im und um das Hexenhaus angesagt.

Die Jüngsten wanderten noch zu einem wunderbaren Abenteuerspielplatz, wo sie schließlich vom Rest der Gruppe zur Heimfahrt abgeholt wurden. Mit einem Schlusskreis und dem Lied „Nehmt Abschied Brüder“ endete eine wunderschöne Zeit im Hexenhaus.

Nicole Averbeck

 

Die kommende Familiensynode

- eine Chance zur Weiterentwicklung der kirchlichen Lehre in Ehe- und Familienfragen

Eine Liste von 46 Fragen diente den teilnehmenden Bischöfen der Familiensynode zur Vorbereitung auf deren zweiten Teil im kommenden Oktober. Die Beantwortung der Fragen soll „konkrete Lösungen für alle Schwierigkeiten und die unzähligen Herausforderungen finden, welchen die Familien begegnen müssen“ (Papst Franziskus, Abschlussansprache der ersten Versammlung der Familiensynode 2014). In die Beantwortung der Fragen sollten alle Mitglieder der Kirche einbezogen werden. In Deutschland wurden die Fragen daher auf den Webseiten der Diözesen veröffentlicht und alle Katholiken aufgerufen, an der Umfrage teilzunehmen (siehe Pfarrbrief Weihnachten 2014).

Die Einbeziehung aller Gläubigen in die Vorbereitung des zweiten Teils der Familiensynode wurde insgesamt positiv aufgenommen. Die eingereichten Antworten und Stellungnahmen hat die Deutsche Bischofskonferenz in ihr Antwortdokument (http://www.dbk. de/themen/bischofssynode/) eingearbeitet.

Der Umfrage zufolge, haben viele Befragte den Eindruck, dass die Kirche zu sehr von einem Idealbild der Familie ausgeht. Obgleich Paarbeziehung, Ehe und Familie für die meisten grundsätzlich von großer Bedeutung sind, wirkt deren Erhöhung auf sie nicht einladend, da sie für sich keine Möglichkeit sehen, diesem Bild gerecht zu werden.

Das Antwortdokument zeigt, dass den Bischöfen wichtig ist, eben nicht den Zeigefinger auf alles Falsche zu richten, sondern viel mehr ihr Augenmerk auf den gemeinsamen Nenner zu richten, nämlich „Liebe, Treue, Vertrauen, gegenseitige Hilfe und Unterstützung […], Sicherheit und Verlässlichkeit, Wertschätzung und respektvolle Akzeptanz“.

Sie wollen von dieser Perspektive aus handeln und den Gläubigen entgegentreten. Das gilt in Fragen zu Partnerschaften ohne Trauschein oder Zivilehen, es gilt aber auch dann, wenn eine Ehe gescheitert ist. Es ist ihnen klar, dass im Umgang mit gescheiterten Ehen und zivil geschiedenen und wiederverheirateten Katholiken „eine Schlüsselstelle für die Glaubwürdigkeit der Kirche bestehen bleibt“.

Sie haben wahrgenommen, dass der größte Teil der deutschen Katholiken einen Widerspruch darin sieht, dass 11 zivil geschiedene Katholiken vom Sakrament der Beichte und der Kommunion ausgeschlossen sind; denn die meisten verstehen die Sakramente als ein „Mittel des Heils […], in denen Christus den Schwachen und Schuldiggewordenen zu Hilfe kommt.“

Die Umfrage hat auch gezeigt, dass die Mehrheit der Gläubigen jeden unabhängig von seiner sexuellen Orientierung akzeptiert und das auch von der Kirche erwartet; die Mehrheit der Katholiken erkennt homosexuelle Partnerschaften an, ohne sie jedoch mit der Ehe gleichzusetzen.

Die Anerkennung Homosexueller durch die Kirche erfordert eine Weiterentwicklung der kirchlichen Sexualmoral, wie die deutschen Bischöfe in ihrer Zusammenfassung schreiben. Interessanterweise enthielt der Fragenkatalog keinerlei Fragen zu Methoden der Empfängnisregelung, und das wurde auch nicht als ein fehlender Aspekt von der Deutschen Bischofskonferenz wahrgenommen.

Wollen wir hoffen, dass das von Papst Franziskus angestoßene Überdenken der kirchlichen Lehre in Bezug auf die Familie dazu führt, dass die Lehre zukünftig mehr den Menschen im Mittelpunkt hat und nicht das pure Einhalten ihrer Gesetze.

Nicole Averbeck

 

Pfarrgemeinderatswahl - Mitverantwortung zählt!

7. -8. November 2015, MITWÄHLEN!!!

Wir laden alle Pfarrgemeindemitglieder in der Zeit vom 7.–8. November 2015 zur Pfarrgemeinderatswahl ein!

Die Kandidatinnen und Kandidaten können Sie an folgenden Terminen kennenlernen:

  • Samstag, 24. Oktober, 18:00 Uhr (Jugenheim)
  • Sonntag, 1. November, 10:30 Uhr (Seeheim)

Außerdem erhalten Sie mit den Wahlunterlagen ein Faltblatt, in dem sich die und Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen.

Folgende Wahllokale/Wahlzeiten stehen Ihnen zur Verfügung:

Im Pfarrhaus in Jugenheim:

  • Samstag, 7. November, 17:30 - 19:30 Uhr
  • Sonntag, 8. November, 8:30 - 10:30 Uhr

Im Bischof-Colmar-Haus in Seeheim:

  • Sonntag, 8. November, 11:30 - 13:00 Uhr

Wählen darf jedes Gemeindemitglied, das am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet hat. Wir werden auch Unterlagen zur Briefwahl verschicken. Diese senden Sie dann bitte ans Pfarrbüro.

Für Ihre Teilnahme an der Wahl bedanken wir uns im Voraus!

gez. Irena Kotulla
(für den Wahlvorstand)

 

Nehmt einander an wie Christus euch angenommen hat

Unter dieser Überschrift feierten fast 500 Christinnen und Christen aus den verschiedenen Kirchengemeinden rund um das Schuldorf Bergstraße einen lebendigen Familiengottesdienst in der Freilichtbühne des Schuldorfs. Für die musikalische Begleitung sorgte ein Projektchor aus den verschiedenen Gemeinden unter der Leitung von Monika Hölzle-Wiesen sowie die Band der Freien Evangelischen Gemeinde Seeheim-Jugenheim. Schülerinnen des Schuldorfs brachten ein Anspiel zum Thema ein. Das Vorbereitungsteam

Das Vorbereitungsteam setzte die Aufforderung der diesjährigen Jahreslosung der EKHN in Beziehung zu den besonderen Herausforderungen, die durch die große Zahl von Flüchtlingen gegeben sind, die zur Zeit nach Deutschland kommen, weil sie durch Krieg, Gewalt und Verfolgung keine Zukunftsperspektiven in ihren Heimatländern haben.

Die beteiligten Kirchengemeinden wollen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsarbeit künftig stärker unterstützen. Die Kollekte dieses Gottesdienstes in Höhe von 1504 Euro wird den ehrenamtlichen Flüchtlingshilfegruppen in Bickenbach, Seeheim und Jugenheim zur Verfügung gestellt. Außerdem wurde eine gemeinsame Spendenaktion ins Leben gerufen.

Nähere Information dazu finden Sie in dem beigelegten Flyer zur Aktion.

Br. Martin Kleespies

 

Arbeitskreis Ökumene

Seminare - Vom Konflikt zur Gemeinschaft

Im Jahr 2017 werden evangelische und katholische Christen gemeinsam des Beginns der Reformation vor 500 Jahren gedenken. In den letzten 50 Jahren offiziellen ökumenischen Dialog ist ihre neu gewonnene Gemeinschaft gewachsen. Das Leid, das durch die Spaltung der Kirche verursacht wurde, ist jedoch ebenso wahrzunehmen und selbstkritisch zu betrachten. Das bevorstehende Jahr 2017 fordert Katholiken wie Protestanten dazu heraus, Themen und Konsequenzen der Reformation im Dialog zu erörtern und Perspektiven für das Gedenken und die Aneignung der Reformation heute zu entwickeln.

In unserem Ökumenischen Seminar wollen wir die Reformation aus evangelischer und katholischer Sicht für die heutige Zeit neu erschließen.

Zu diesen Seminarabenden laden wir Sie ganz herzlich ein und freuen uns auf Ihre kritische Teilnahme und anregende Begleitung.

- 10. September, Bischof-Colmar-Haus, Seeheim:

  • Die Bedeutung der Reformation aus evangelischer Sicht
    Reformation, Kirchenspaltung oder Christusfest?
    Prof. Dr. Reinhard Frieling, Leiter des Konfessionskundlichen Institutes der EKD (1981-2000)

- 17. September, Pfr. Reith-Haus, Seeheim:

  • Die Bedeutung der Reformation aus römisch-katholischer Sicht
    Luther - ein katholischer Reformator?
    Die Ambivalenz einer prägenden europäischen Epoche
    PD Dr. habil. Alexander Nawar, Ökumenereferent des Bistums Mainz.

- 24. September, Freie Evang. Gemeinde Seeheim-Jugenheim:

  • Weiter auf dem Weg der Ökumene
    Der katholische Pfarrer Röhr und der evangelische Pfarrer Pape berichten von ihren persönlichen Erfahrungen in der Ökumene vor Ort und erzählen von ihren Visionen für den weiteren Weg.
    Pfr. Lothar Röhr, kath. Sankt-Michaels-Gemeinde, Hambach, Heppenheim
    Pfr. Tilman Pape, Referat Ökumene und Mission im Evang. Dekanat Bergstraße, Heppenheim

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 20:00 Uhr.
Die Teilnahmegebühr beträgt pro Abend 2,–.

 

Christen in Bickenbach:

Gottesdienst am Erlensee am 17. Mai 2015

2015 stehen die Veranstaltungen unseres überkonfessionellen Arbeitskreises unter dem Jahresmotto „Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser“ (Jesaja 55,1).

Daher ist es nicht verwunderlich, dass wir unseren jährlichen Open-Air- Gottesdienst, der üblicherweise während des Volksfestes in der Bachgasse stattfindet, nach dem Ausfall des Volksfestes, kurzerhand an den Erlensee verlegten.

Trotz des zunächst bedeckten Wetters folgten ca. 150 Personen unserer Einladung und wurden mit einem herrlichen Blick über den Erlensee und die Bergstraßenhügel, sowie einem außergewöhnlichen Gottesdienst belohnt. Er war von den drei beteiligten Konfessionen vorbereitet worden und stand unter dem Thema „Wir sitzen alle im selben Boot“. Frau Pfarrerin Thiemann griff dieses Thema in ihrer Predigt auf und interpretierte die neutestamentarische Geschichte der „Speisung der Fünftausend“ (Mt. 14, 13 – 21) dahingehend, dass bei gutem Willen für alle Menschen Platz, Wasser und Nahrung vorhanden ist. So ist es naheliegend, dass wir die Kollekte von über 300 Euro dem neuen Bickenbacher Verein „Bickenbach ohne Grenzen“ zur Verfügung stellten, der sich um die Belange der Asylbewerber hier im Ort kümmert. Vervollständigt wurde der Gottesdienst mit vielen Liedern, in denen Wasser eine wichtige Rolle spielt. Der Bläserkreis des CVJM Bickenbach und Eberstadt unter Leitung von Hermann Fetzer, dem wir hiermit noch einmal herzlichst danken, begleitete uns dabei. Die Terrasse der Gaststätte des Angelsportvereins lud anschließend dazu ein, das im Gottesdienst Gehörte in geselligem Kreis zu vertiefen.

Dass dieser Gottesdienst an diesem schönen Ort stattfinden konnte, ermöglichten die Gemeinde Bickenbach, der Angelsportverein und der Pächter der Gaststätte am Erlensee. Hierfür herzlichen Dank.

Wir würden gerne wiederkommen.

Text: Gerlinde Merg

 

„pace e bene“

Die Franziskanische Gemeinschaft stellt sich vor

„Weinend sagte Franziskus eines Tages zum Herrn:
Ich liebe die Sonne und die Sterne.
Ich liebe Klara und ihre Schwestern.
Ich liebe das Herz der Menschen und alle schönen Dinge.
Herr, du musst mir verzeihen,
denn nur dich sollte ich lieben. -
Mein Franziskus, du musst nicht traurig sein,
denn das alles liebe auch ich.“

Umbrisches Volkslied

Die Franziskanische Gemeinschaft „Pace e Bene“ besteht seit Oktober 2006. Gründer und Leiter ist Bruder Wolfgang Novak. Neben Bruder Martin Kleespies gehören ihr noch Schwester Roswitha Novak an, sowie einige weitere Schwestern und Brüder, die seit unserer Gründung in unterschiedlicher Intensität mit der Gemeinschaft verbunden sind, wie es die jeweilige Lebenssituation ermöglicht. Die Bezeichnung als Bruder und Schwester unterstreicht, dass man in „geschwisterlicher“ Gemeinschaft lebt gemäß der Aufforderung des Evangeliums, untereinander keine Ehrentitel zu benutzen. (z.B. Mt 23, 8-11) Die Vita Communis, die wir

Die Vita Communis, die wir mit Wissen und Förderung unseres Bischofs bereits 1997 in Pfungstadt, St. Antonius begonnen haben, ist am 3. Oktober 2006 Grundlage der Franziskanischen Gemeinschaft „Pace e bene“ geworden. In dieser Gemeinschaft soll im Gebet und mit der Kraft des Heiligen Geistes „franziskanisches“ Leben sichtbar gemacht werden. Die so gelebte Spiritualität ist uns Kraftquelle und Orientierung.

Wir treffen uns regelmäßig zu Gottesdiensten, zu denen alle, die mit uns Gott loben und preisen wollen, von Herzen eingeladen sind. Wir sind täglich im Gebet verbunden und bitten auch um Ihr Gebet für unseren Weg, unsere Berufung.

Unsere Gottesdienste sind geprägt von Gebet, Stille, Musik, dem Wort Gottes, dem Teilen von Brot und Wein und dem „Testament und Auftrag“ von Franziskus und Klara in der Nachfolge Jesu „HEUTE“.

Der Gemeinde St. Bonifatius danken wir sehr herzlich für die Genehmigung, die schöne Bonifatiuskirche nutzen zu können.

Unsere Aufgabe sehen wir darin, in einer historischen Wendezeit der Kirchen in Deutschland durch unser gemeinsames Leben aus dem Glauben und unsere Orientierung am Evangelium Zeichen zu setzen. Wir fühlen uns im Vertrauen auf Gott eingebunden in die Geschwister-Gemeinschaft der franziskanischen Familie und lassen uns immer wieder neu von der Botschaft und dem Auftrag von Franziskus und Klara von Assisi inspirieren.

PS: Wer uns kennenlernen möchte, dem sei der Gemeindegottesdienst am 4. Oktober um 10:30 Uhr in der Hl. Geist-Kirche empfohlen. Dort werden wir präsent sein, um zusammen mit der Pfarrgemeinde den Franziskustag zu begehen.

Franziskanische Gemeinschaft „Pace e Bene“
Mendelssohnstraße 1, 64683 Einhausen
Br. Wolfgang: 0157-71746789,
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.pace-e-bene.de

 

Krankenhausseelsorge in der Kreisklinik Jugenheim

Mit der Einrichtung einer speziellen Intensivstation für schwerstkranke und langzeitbeatmete Patienten („Zentrum für akute und postakute Intensivmedizin“) stiegen der Bedarf und die Anforderungen an die Seelsorge im Jugenheimer Krankenhaus im Frühjahr 2013 enorm.

Eine Anfrage der Pfarrei an das bischöfliche Ordinariat ergab die Auskunft, dass man kein Personal habe, ein Stundenkontingent der Krankenhausseelsorge für das KKH Jugenheim einzurichten. „Ihr als Gemeinde seid zu ständig für die Seelsorge an den Kranken,“ so hieß es.

So entstand die Idee, Br. Wolfgang Novak und die Franziskanische Gemeinschaft anzufragen, ob sie nicht diesen Dienst übernehmen könnten. Br. Wolfgang hat bereits reichlich Erfahrung in der Krankenseelsorge, der Notfall seelsorge und Sterbebegleitung und ist durch eine Zusatzausbildung in Pastoralpsychologie zusätzlich qualifiziert. Zum Glück folgte er gerne der Anfrage und übernahm mit Unterstützung der gesamten Gemeinschaft Pace e Bene, die Krankenseelsorge in der Kreisklinik Jugenheim im Auftrag der Pfarrei St. Bonifatius. Seit August 2013 ist er dort in Zusammenarbeit mit der evangelischen Seelsorgerin, Pfrin. Karin Hermann-Brandenburg tätig. Dienstags und donnerstags erfolgen Besuche auf den Stationen, jeden Donnerstag um 17:45 Uhr wird ein Abendgebet im „Raum der Stille“ des KKH Jugenheim angeboten und ein- bis zweimal im Jahr findet in der Kirche St. Bonifatius ein Gedenkgottesdienst für die Angehörigen der verstorbenen Patienten statt.

Wer die Menschen im Krankenhaus -Patienten wie medizinisches Personal- im Gebet unterstützen möchte ist zu den Gebets- und Gottesdienstzeiten herzlich eingeladen.

 

Caritas-Sammlung

„Weil Spenden gut tut“

Auch in diesem Jahr bitten wir Sie wieder um eine Spende zu Gunsten der Caritas, die mit ihrer Arbeit Menschen in Not hilft und zu einer sozialen und gerechten Gesellschaft beiträgt.

Damit in Zeiten der Umbrüche und Veränderungen unsere Gesellschaft zusammenhält, setzen sich Ehrenund Hauptamtliche für arbeitslose, überschuldete, an einer Sucht leidende und psychisch kranke Menschen ein. Besonders nach Trennung oder Scheidung wachsen viele Kinder in Familien auf, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigener Kraft verdienen können. Dabei wird die Vernetzung der Unterstützungs- und Hilfsangebote für eine selbstbestimmte Teilhabe immer wichtiger, damit niemand verloren geht. Das gilt ebenso für die Integration der Flüchtlinge, für pflegebedürftige und behinderte Menschen.

Die vielfältigen Beratungs- und Hilfsangebote der Caritas sind für die Betroffenen kostenlos und unabhängig von Nationalität, gesellschaftlichem Status und Konfession. Allerdings ist die Caritasarbeit zunehmend auf zusätzliche finanzielle Unterstützung angewiesen. Mit Ihrer Spende setzen Sie ein sichtbares Zeichen für mehr Nächstenliebe und Solidarität in unserer Gesellschaft.

Die Hälfte Ihrer Spende wird für die Arbeit des Caritasverbandes Darmstadt e. V. verwendet. Die andere Hälfte dient der unbürokratischen Hilfe bei Notfällen in unserer Gemeinde und fördert unsere gemeindliche Caritasarbeit.

Um es Ihnen einfach zu machen, haben wir diesem Pfarrbrief einen vorbereiteten Überweisungsträger beigelegt. Oder Sie zahlen direkt auf das Konto der Gemeindecaritas St. Bonifatius bei der Sparkasse Darmstadt (IBAN DE86 5085 0150 0024 0044 49, BIC HELADEF1DAS) ein.

Der Einzahlungsbeleg wird bis zu 200 Euro von den Finanzämtern als steuermindernd anerkannt. Bei Beträgen darüber – und auf Wunsch bei kleineren Beträgen – stellen wir Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung aus.

Für jede Spende dankbar, grüßen wir Sie herzlich

Helga Werner
- Ausschuss für Caritas und Soziales -