Pfarrbrief zu Ostern 2015

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Pfarrbrief zu Ostern 2015 als PDF

Die Texte einiger Artikel und Informationen aus dem aktuellen Pfarrbrief finden Sie im Folgenden. Alle Artikel mit ansprechenden Illustrationen finden Sie in der PDF-Version. Klicken Sie zum Öffnen auf den oben stehenden Link.

 

Auf dem Weg zum Licht!

Zum Erscheinen dieser Ausgabe unseres Gemeindebriefes werden – endlich – die Uhren umgestellt.
Darauf warte ich immer schon Wochen vorher ungeduldig: endlich abends länger hell, endlich wieder mehr Licht!
Während ich diese Zeilen schreibe ist es jedoch noch kalt, neblig-trüb und trostlos. Da wünsche ich mir manchmal, in einem tropischen Land zu leben: immer warm und hell!
Aber wäre das wirklich besser? Es ist doch gerade der Wechsel der Jahreszeiten, der uns wichtige Erfahrungen machen lässt, gerade weil wir (meistens) die kalte und dunkle Zeit nicht mögen.
Wenn alles immer gleich bliebe, dann würde doch ein wichtiges Hoffnungszeichen wegfallen! Der Wechsel, die Unterbrechung – sie schaffen Aussicht auf Zukunft. Der Frühling weckt Hoffnung, wenn er den Winter beenden kann. Das Leben bleibt nicht stecken, sondern es geht weiter, von Stufe zu Stufe; nie zurück, sondern immer weiter. Sogar das, was wirklich tot aussieht – es war nie wirklich tot, sondern lebt wieder!
Der Frühlingsanfang führt uns auf Ostern zu. Darauf darf gehofft werden.
Das aufstrahlende Licht des Ostermorgens kündet davon, dass Tod und Zerstörung nicht das letzte Wort haben. Nie sind wir empfänglicher für die Lichtsymbolik der Osternacht als jetzt, wo wir für Wochen und Monate kaum Sonne hatten.
Die aufgehende Sonne, die der Dunkelheit ein Ende macht, die Kälte besiegt und die Nebel vertreibt, sie ist Symbol für Jesus Christus, der unserem Tod seine Finsternis und seinen Schrecken nimmt – so wird aus Tod Leben.
Ein frohes und hoffnungsvolles Osterfest wünscht Ihnen Ihr

Br. Martin Kleespies,
Pfr. für das Seelsorgeteam

 

Fastenandachten in polnischer Sprache

Zu unseren Gemeinden gehören viele Gläubige, die muttersprachlich polnisch aufgewachsen sind. Viele dieser Gemeindemitglieder versuchen die Traditionen des Kulturkreises zu bewahren, in dem sie groß geworden sind. Vielen Gemeindemitgliedern, die als Erwachsene nach Deutschland gekommen sind, sind die Bräuche, die sie als Kind erlernt haben, ein Stück Heimat, das sie sich gerne bewahren möchten.

Für sie bietet die Pfarrei St. Antonius in Pfungstadt Fastenandachten „Gorzkie ?ale“ an. Dabei handelt es sich um einen überwiegend gesungenen Gottesdienst, in dem das Leiden Jesu betrachtet wird („Gorzkie ?ale“ beutet übersetzt „bittere Trauer“). Da es für diese Gottesdienstform keine deutsche Entsprechung gibt, können wir die Andachten leider nicht zweisprachig anbieten. Von Herzen laden wir aber ein, an diesen Gottesdiensten teilzunehmen und so die Tradition, Spiritualität und den Glauben unseres Nachbarlandes kennenzulernen.

_Wir feiern die Fastenandachten in St. Antonius/Pfungstadt an den Sonntagen in der österlichen Bußzeit um 16:00 Uhr.

Wir bleiben nicht dieselben. Sie sind in diesem Jahr an Weihnachten anders als vergangenes Jahr. Auf alle Fälle älter, wohl auch etwas weiser und reifer.

 

Speisensegnung an Ostern

Vielerorts besteht die Tradition, an Ostern Speisen zu segnen. Darin kommt die Dankbarkeit für die empfangenen Gaben Gottes zum Ausdruck. Viele Menschen bringen auch gebackene Lämmer und natürlich bunt bemalte Eier als Ostersymbole zur Segnung in die Kirche. Für die polnisch sprachigen Katholiken bietet die Pfarrgemeinde St. Antonius in Pfungstadt eine Speisensegnung an am

_Karsamstag, 4. April 2015, um 10:00 Uhr in polnischer Sprache

 

Erstkommunion 17. Mai 2015

Seit November letzten Jahres bereiten sich 33 Kinder auf den Empfang der 1. Hl. Kommunion vor.
Sie treffen sich wöchentlich in Kleingruppen, um von Jesus zu hören, über den Glauben zu sprechen, zu beten, zu singen und so Gemeinschaft zu erfahren. Die Gruppenleiter/innen, Frau Dahms/Frau Teltschik, Frau Glänzel, Frau Markmann, Frau und Herr Schnee und Herr Keßler investieren viel Zeit, Mühe und Liebe in die Gruppenarbeit und in die Begleitung der Kinder.

Vielen herzlichen Dank für dieses Engagement in unserer Gemeinde.

Am 17. Mai dürfen die Kinder zum ersten Mal im Kreis der Gemeinde in der Hl. Geist-Kirche die heilige Kommunion empfangen.

Um 9:30 Uhr Um 11:15 Uhr
Denise Akdemir,
Davide Barbieri,
Benjamin Bazzanella,
Nicolas Bieneck,
Roshni George,
Philipp Lietsch,
Georg Lumpe,
Katharina Markmann,
Adrian Riemann,
Theodor Scheit,
Clara Schnee,
Luise Schramm,
Gabriel Turro Delgado
Patrycja Blacha,
Yannic Blenich,
Moritz Dahms,
Nicola Di Turi,
Paul Donitza,
Caroline Düppre,
Lorena Fasano,
Sarah Glänzel,
Angelo Greco,
David Griesar,
Alicia Keßler,
Etila Lazarevic,
Maximilian Marquart,
Tara Ottens,
Gianluca Paradiso,
Paul Schmidt,
Claudia Teltschik,
Chantal Urban Fries,
Darlyn Will

Um 18:00 Uhr
feiern alle Kinder gemeinsam die Dankandacht. Feiern auch Sie diese Festgottesdienste mit. Die Kommunionkinder spüren dann, dass sie auf ihrem Glaubensweg von Vielen begleitet werden. Ursula

Ursula Haas

 

Blumenschmuck in der Hl. Geist-Kirche

Gesucht werden Frauen und Männer, die Lust und Zeit haben und gerne mit Blumen umgehen.
Zurzeit sind wir ein Team von 3 Leuten, die den Blumenschmuck in der Hl. Geist-Kirche gestalten und wir suchen dringend Verstärkung.
Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bei Frau Haas (0 62 57/ 34 61 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

 

Barrierefrei zur St. Bonifatius-Kirche!

Die unebenen Wege rund um St. Bonifatius sollen erneuert und der Eingang barrierefrei werden. Ihre Spenden der monatlichen Sammlung für unsere Gemeinde fließen derzeit alle in dieses Projekt. Falls Sie spenden möchten, können Sie das auch gerne per Überweisung tun; dem Pfarrbrief ist ein Überweisungsträger beigelegt.

 

Arbeitskreis Ökumene

Ökumenische Seminare - Auf dass alle satt werden

Die Weltbevölkerung wächst und wächst. 2050 werden 10 Milliarden Menschen den Globus bevölkern. Wie werden alle Menschen dann satt? Obwohl es Fortschritte in der Bekämpfung des Hungers gibt, hungern jetzt schon 805 Millionen Menschen und der fortschreitende Klimawandel wird die Nahrungsmittelproduktion weiter erschweren. Wie könnten Lösungen aussehen? Ist die Gentechnik ein sinnvoller Weg, um die Schwierigkeiten zu lösen oder schafft sie nur neue Probleme? Wo betreffen uns diese Themen im Alltag? Was können wir tun, um einen Beitrag zur Verbesserung der Situation zu leisten?

Der Arbeitskreis Ökumene in Seeheim- Jugenheim lädt ein, solchen und ähnlichen Fragen an drei Seminarabenden nachzugehen.

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 20:00 Uhr.
Die Teilnahmegebühr beträgt pro Abend 2,–.

  • 7. Mai 2015, Evang. Gemeindehaus, Lindenstr. 6, Jugenheim
    Film „Soylent Green“ – Jahr 2022 – die überleben wollen
  • 21. Mai 2015, Bischof-Colmar-Haus, Seeheim
    Grüne Gentechnik – Fluch oder Segen?
    Referent: Prof. Dr. M. Kluge
  • 28. Mai 2015, Pfarrer-Reith-Haus, Weedring 47, Seeheim
    ZDF-Doku „Hunger“ von C. Kleber
    u. anschließende Diskussion mit Sabine Allmenröder,
    Fachstelle „Gesellschaftliche Verantwortung“, Evang. Dekanat Bergstraße

aus dem Faltblatt zum Seminar
zusammengefasst von N. Averbeck