Pfarrbrief zu Erntedank 2014

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Pfarrbrief zu Erntedank 2014 als PDF

Die Texte einige Artikel aus dem aktuellen Pfarrbrief finden Sie im Folgenden. Alle Artikel mit ansprechenden Illustrationen finden Sie in der PDF-Version. Klicken Sie zum Öffnen auf den oben stehenden Link.

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser, liebe Gemeindemitglieder

Brot kaufen – das ist in unserem Land schon eine Angelegenheit für Experten! Wir haben die Wahl zwischen zig verschiedenen Mehlmischungen, unterschiedlichen Arten, den Teig „gehen“ zu lassen, unüberschaubar viele Zusätze von Oliven bis Kümmel. Deutschland gilt mit über 400 Brotsorten als das Land mit der vielfältigsten Brotkultur weltweit. Wer in eine Bäckerei geht, muss sich daher mit dem Angebot auskennen, das ihn dort erwartet, sonst könnte er leicht überfordert sein.

Trotz allem ist und bleibt Brot unser Hauptnahrungsmittel! Elementar. Lebenserhaltend. Unverzichtbar. Brot ist so auch Symbol für all das, was zum Leben grundlegend nötig ist. „Das täglich Brot.“ Wenn wir es im Vater-Unser-Gebet erbitten, heißt das für mich: ich vertraue darauf, dass Gott für mich bereithält, was meinem Leben dient. Ich weiß, wer es wachsen ließ. Ich weiß, dass ich Grund habe, für all das zu danken. Ich weiß auch, wem.

Dabei ist die Bitte um Brot im Vater-Unser-Gebet durchaus mit der darauf folgenden Bitte verknüpft: „…und vergib uns unsere Schuld“. Wenn ich für „Brot“ einsetze: unsere tägliche Arbeit, unser Dach über dem Kopf, unser Auskommen, sauberes Wasser, gesunde Luft, unseren Frieden zuhause, im Land und in der Welt – all das gib uns heute, - dann wird aus der Bitte um das Notwendige zugleich die Frage nach Gerechtigkeit, die Frage auch, wo ich der Erfüllung dieser Bitte im Weg stehe und was ich dazu tun kann, dass andere auch bekommen, was sie zum Leben brauchen.

Das Erntedankfest, das alle christlichen Konfessionen jedes Jahr feiern, lädt dazu ein, über diese Zusammenhänge nachzudenken. Vor allem aber: dem, der selbst das Brot des Lebens ist, lebenserhaltend und unverzichtbar, gemeinsam Danke zu sagen.

Ihr Br. Martin Kleespies, Pfr

 

Pfarrfest zu Erntedank am 28. September 2014

In den vergangenen Jahren ist es eine lieb gewonnene Tradition geworden, unser Pfarrfest in Seeheim zusammen mit dem Erntedankfest zu feiern.

Es findet dieses Jahr am 28. September statt
und beginnt mit einem Festgottesdienst
um 10:30 Uhr in der Hl.-Geist-Kirche.

Diesen besonderen Tag wollen wir ebenfalls nutzen, um das neue Gotteslob in unserer Gemeinde einzuführen. Wer noch kein Buch besitzt, hat vor dem Gottesdienst die Möglichkeit eines zu erwerben.

Nach dem Gottesdienst laden wir Sie alle zu einem Frühschoppen ein. Danach ist für Ihr leibliches Wohl bestens gesorgt. Es gibt Steaks und Würstchen vom Grill, ein Salatbüffet, Kaffee und Kuchen etc.

Für die Kinder haben wir verschiedene Spielangebote vorbereitet und an mehreren Basarständen können kleine Geschenke und allerlei selbst hergestellte Dinge gekauft werden. Der Erlös ist wie immer für Projekte unserer Pfarrei bestimmt.

Jedes Fest braucht neben einer gründlichen Planung und Vorbereitung zum Gelingen ebenfalls die tatkräftige Unterstützung vieler Helferinnen und Helfer. Deswegen liegen in den Kirchen Listen für die verschiedenen Dienste, für Salat- und Kuchenspenden aus. Wir bedanken uns schon jetzt bei allen, die in irgendeiner Weise einen Beitrag zu diesem Fest leisten.

Wir freuen uns auf gemeinsame Stunden mit Ihnen bei hoffentlich schönem, milden Herbstwetter.

Helga Werner
- für den Pfarrgemeinderat -

 

„Alles, was atmet, lobe den Herrn!“ Psalm 150.6
Das sind die ersten Worte, die im neuen Gotteslob stehen.

Der Name ist geblieben, sehr viele Lieder sind uns vertraut, die traditionelleren aus dem alten Gotteslob, die moderneren aus unseren Familiengottesdiensten. Manches ist anders und neu. Schon die äußere Form, das Format, das Gewicht – daran werden wir uns schnell gewöhnen.

Wenn wir unser neues Gesangbuch aufschlagen, fällt sofort die Lesefreundlichkeit auf. Die Lieder sind übersichtlicher gedruckt, es ist zweifarbig gestaltet, die einzelnen Kapitel und Abteilungen durch dunkelrote Blätter mit Inhaltsverzeichnis deutlich voneinander getrennt.

Wichtiger als die optische Gestaltung ist natürlich der Inhalt. Das Buch ist im Wesentlichen in mehrere Kapitel gegliedert:

I. Geistliche Impulse für das tägliche Leben
II. Psalmen und Gesänge
III. Gottesdienstliche Feiern
IV. Eigenteil des Bistums Mainz

Neben den Liedern, die wir in den Gottesdiensten singen, bietet das neue Gotteslob auch viele Impulse für unser geistliches Leben, Informatives über Kirchenjahr, Liturgie und Sakramente, Wissenswertes über unser Bistum. Wir finden darin viele Gebete für alle Lebenssituationen, Gebete, die wir alle kennen, die uns von Kindheit an vertraut sind, und neue Gebete, die unser religiöses Leben bereichern können.

Zum Erntedankfest wird nun auch bei uns das neue Gesangbuch eingeführt und soll uns nicht nur im Sonntagsgottesdienst zum Singen dienen, sondern das ganze Jahr über ein Begleiter sein

Wer es noch nicht hat, sollte es sich so schnell wie möglich besorgen. Denn es ist zu schade, es sich nur in der Kirche beim Gottesdienstbesuch auszuleihen.

Es macht Freude, darin zu blättern und Überraschendes zu entdecken.

Christine Bungert

 

Ergebnisse der Umfrage zur Mitarbeit in der Gemeinde

Die Umfrage nach Mitarbeit für unsere Gruppen ist erfolgreich gewesen!

Wir freuen uns sehr, dass sich insgesamt 15 Personen, darunter 10 Frauen, 3 Männer und 2 Jugendliche, zur Mitgestaltung gemeldet haben.

Einige von ihnen haben sich sogar für mehrere Arbeitskreise eingetragen.

Herausragend war das Interesse für den Arbeitskreis Flüchtlinge, die Hilfe beim Pfarrfest und das Austeilen des Pfarrbriefs. Danach folgen Anmeldungen zur Kommunion-und Firmvorbereitung und die Mithilfe beim Seniorennachmittag.

Leider haben sich keine Helfer gefunden für das Kinderwortgottesdienstteam, den Eine-Welt-Kreis, den Schneeräumdienst, Fahrdienst der Senioren zu den Gottesdiensten und die Redaktion Homepage.

Eine Person hat sich bereit erklärt, einen Filmkreis zu betreuen, sofern dieser gewünscht wird. Und eine andere Person hatte den Vorschlag gemacht, einen Jugendtreff zu bilden, wenn dafür eine Nachfrage besteht.

Die Anmeldungen wurden von Frau Kotulla an die Hauptamtlichen und jeweiligen Gruppenleiter weitergeleitet. Diese werden (wenn nicht schon geschehen) mit den Personen Kontakt aufnehmen, um weitere Details zu besprechen.

Falls sich noch jemand für einen Bereich engagieren möchte, kann er sich immer und jederzeit bei uns im Pfarrbüro oder bei Herrn Pfr. Kleespies, Frau Haas oder Frau Gärtner melden.

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen für die rege Beteiligung an der Umfrage zur Mitarbeit in unserer Gemeinde und sagen einfach frei heraus wie Friedrich von Schiller:
„Frisch also!
Mutig ans Werk!“

Irene Kotulla
- für den Pfarrgemeinderat -

 

Die Ergebnisse unserer Mitgliederbefragung
Beteiligung der Jugend erfreulich hoch

Insgesamt haben wir 118 anonyme Umfragebögen von 3000 zurückbekommen. Die Hälfte der Rückläufe kam aus der Altersklasse 13 – 17 Jahren. Das haben wir Bernd Sandner, Religionslehrer am Schuldorf Bergstraße, zu verdanken, der für uns die Verteilung an die Jugend übernommen hatte.

Die meisten Teilnehmer leben in 5-Personenhaushalten mit ein oder zwei Kindern unter 18 Jahren.

  • Frage 1:„Haben Sie Interesse an experimentellen Gottesdienstformen und spirituellen Angeboten?“ belegt der Jugendgottesdienst eindeutig den ersten Platz, es folgen meditative Gottesdienste, Taizegebet und musikalische Andacht.
  • Frage 2: „Haben Sie Interesse an folgenden Angeboten für Erwachsene?“ Den Spitzenplatz belegt der Familienkreis. Plätze 2, 3 und 4 belegen Predigtreihen, Glaubenskurs und der Gebetskreis.
  • Frage 3: „Wünscht sich die Jugend spezielle Angebote?“ Fast gleichwertig gewünscht werden Tagesausflüge, Filmabende und mehrtägige Freizeiten. Dies alles wird offenbar auch von den Eltern für ihre Kinder gewünscht.
  • Frage 4: „Welche Angebote interessieren die Kinder?“ Kinderwortgottesdienst und Kinderschola waren am ehesten gefragt.
  • Frage 5:„Wie informieren Sie sich über Ihre Gemeinde?“ Der Pfarrbrief ist das meistgenutzte Medium, um sich über unsere Gemeinde zu informieren, gefolgt von der Homepage und danach dem Gemeindeblatt.

Vielen Dank an alle, die sich beteiligt haben. Im nächsten Schritt werden wir uns für die Umsetzung dieser Ergebnisse in der Gemeindearbeit einsetzen.

Patricia Buschbeck (Artikel gekürzt, d. Red.)