Bericht Hexenhaus Mai 2016

 

Abschied vom Hexenhaus – Alles hat seine Zeit

 

 

Diakon Siegfried Krick (geb. 1946) organisierte seine letzte Hexenhausfahrt für Kinder und Jugendliche.

 

 

Von Mittwoch vor - bis Sonntag nach Christi  Himmelfahrt  verbrachten  27 Teilnehmer in Bad Griesbach an der Wilden Rench eine erlebnisreiche Zeit.

Hexenhausfahrt für Wölflinge (Pfadfinder) und Gäste – unter diesem Titel war diese Ausfahrt ausgeschrieben. Kaum war die Einladung veröffentlich, war die Fahrt auch schon ausgebucht, sodass nicht alle Interessierten berücksichtig werden konnten.

Die Fahrt wurde auf dem Parkplatz der Hl. Geist Kirche um 17:30 Uhr gestartet. Nach dem Lied „Nehmt Abschied Brüder ungewiss ist alle Wiederkehr …“ und Reisesegen nahmen die Teilnehmer ihre Plätze in  den drei Kleinbussen ein.

Angekommen im Hexenhaus um ca. 21 Uhr, wurden die Zimmer bezogen und die Betten „gebaut“, wurde das Abendessen gekocht, eingenommen und nach einer kurzen Abendrunde war Nachtruhe angesagt. Sie wurde auch altersgemäß eingehalten.

Neben den geplanten Aktionen: Wanderung durch die Wilde Rench, Lagerfeuer mit Gesang und Stockbrot backen, Fackel-Nacht-Wanderung, Besuch des „Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof“ in Gutach und  der dortigen Sommerrodelbahn,

Hexenhaus-Sport-Geschicklichkeitsspiele,

gab es viel freie Spielzeit im und um das Haus herum.

Die Jugendlichen spielten Karten, Tischtennis, Tischfußball oder Billard im Haus, die Kinder bauten hauptsächlich  Staudämme am Bach neben dem Hexenhaus oder spielten Bergwerks-Grabungen am steilen Waldhang.

Und die herrlichen Wiesen luden alle zum Sonnenbad ein. Große und Kleine sonnten sich.

 

Auch die Betreuer Alexander Biebel, Birte Wiesenthal, Martin Kuczera und Dr. Benjamin Krick genossen die entspannte  Zeit im Hexenhaus.

Unter der Regie von Benjamin Krick (rechts im Bild) wurden die  Mahlzeiten zubereitet.

 

 

Jeder hatte mehrfach Küchendienst. Der meist auch mit Engagement absolviert wurde. Besonders die Mahlzeiten hatten einen gemeinschaftsstärkenden Charakter, der von Tischspruch, Gebeten und Liedern  vor und nach dem Essen unterstützt wurde.

Am Sonntag fiel der Abschied vom Hexenhaus  und voneinander besonders schwer. Es war ja auch die letzte Kinder- und Jugendfahrt unter der Leitung von Siegfried Krick. Siegfried bedankte sich ins Besondere bei seinem Sohn Benjamin, von dem er etwa fünfzehn lang Jahre bei den Hexenhausfahrten große Unterstützung erfuhr.

Alexander Biebel dankte Siegfried für sein langjähriges Engagement.

Ob es eine Wiederkehr ins Hexenhaus unter einem neuen Organisator geben wird?

„Die Hoffnung stirbt zuletzt“ konnte man bei der Liedstrofe: „Nehmt Abschied Brüder ungewiss ist alle Wiederkehr…“ denken.

 

 

Verfasser des Berichtes: S. Krick, Seeheim-Jugenheim, 16. Juni 2016